Songtexte und Hörproben

Songs in english
A langer Weg

I hab di gsucht, du warst weit weg
Weiter, als daß i’s heut versteh
I hab di gsucht an jedem falschen Fleck
Was für Irrweg man doch geht

I hab di gsucht, du warst daneben
Bist gstanden neben dir und neben mir
Für manchen Schritt braucht man a halberts Lebn
Es war a langer Weg zu dir
Es war a langer Weg zu dir

I hab di gsucht, weil i di findn wollt
Und Angst ghabt hab, daß mir die Zeit ausgeht
Und i hilflos zuschaun muaß, wie di der Teufel holt
Gott sei Dank war’s doch noch ned zu spät

Jetzt geht’s uns guat, weil mir uns gfundn habn
Und i paß drauf auf, daß i di nie verlier
Heut san ma Freund’ und mir halten zamm
Es war a langer Weg zu dir
Es war a langer Weg zu dir

Zwischenvers:
Du warst in dir und ganz tief drunt
Wieder mal vertraut und dann ausgschmiert
Ganz gleich, worauf man baut, alles hat sein Grund
Und wenn’s nur der is, daß man noch was gspürt

I hab di gsucht, du warst weit weg
Weiter, als daß i’s heut versteh
Und i hab ghofft, du kimmst raus aus dei’m Versteck
Vielleicht tuat’s dann nimmer weh

I bin so froh, daß mir uns gfundn habn
Du bist am Lebn und woaßt jetzt aa, wofür
A Glück, von dem i glaub, du kunnst es selber noch ned glaubn
Es war a langer Weg zu dir
Es war a langer Weg zu dir
Es war a langer Weg zu mir

© 2006 by Hank Blöchinger
A Liad für mi

Singst a Liad für mi, wenn i geh
A Liad, des mir sagt, du kannst mi versteh
Von Lug und Trug hab i gnug ghabt, des geht mir sicherlich ned ab
Bitte sing a Liad für mi, wenn i geh

Wenn i zammapackt hab, singst mir noch was vor
I gangat gern mit deiner Stimm im Ohr
Die i bestimmt vermissen werd, weil i hab d’ Wahrheit so gern ghört
Wenn i zammpackt hab, bitte sing mir noch was vor

Sing weiter, bis i mi ‘s letzte Mal umdreh
Dann geh i mi vielleicht ned gar so schwer
Wenn i a Liad mit dir verbind, lebt des, was i für di empfind
In mir weiter, wenn i mi nimmer umdreh

Singst a Liad für mi, wenn i ganga bin
Aa wenn i’s nimmer hör, macht’s doch an Sinn
Damit die Saat, die i lang gsät, vielleicht doch noch wo aufgeht
Bitte sing a Liad für mi, wenn i ganga bin
Wenn i ganga bin
Wenn i ganga bin
Wenn i ganga bin

© 2004 by Hank Blöchinger
A Stoa

Es waar mir wurscht, ob mi jemand mag und vor Liab fast vergeht
Oder auf mei’m Herzn rumtrampelt, weil er ned auf mi steht
Vergessen, verlassen, verlorn, des waar ganz normal 
Und jedes Schneckerl, des an mir vorbeilauft, waar mir scheißegal

Refrain 1:
I wünscht, i waarat a Stoa, dem konn koana was doa, weil er nix mehr gspürt
Mit am Herz aus Granit, des sich im Sand festtritt und sich an neamds mehr verliert
Egal, was du mit mir machst, ob du woanst oder lachst, es lassert mi kalt
Mir kannt neamd mehr weh doa, waar i nur endlich der Stoa, der mir dann vom Herzn fallt

Nix bleibt für immer, wie’s is, des hab i kapiert
Mensch sei hoaßt heut vor allem, man werd leichter ausgschmiert
Je mehrer du gibst, umso mehrer hängen s’ an dir dro 
Bis du dann selber nix mehr hast, und dann schaut di koana mehr o

Refrain 2:
I wünscht, i waarat a Stoa, dem konn koana was doa, weil er nix mehr gspürt
In meiner Brust ein Fossil, ohne Mitgefühl, damit mir nie mehr was blüht
I waar stolz auf mei Art, i waar endlich stoahart, wie halt Stoana so san 
I wünscht, i waarat a Stoa, dann waar i nimmer alloa, weil ma die mehrern waar’n

Refrain 1

© 2007 by Hank Blöchinger
Am Herrgott sei Tierpark is groß

Du fahrst auf der Autobahn hoam
Viel Lastwägen, soviel Verkehr
Du überholst grad mal oan
Da blend’t di von hint irgendwer
Und der kimmt ganz nah auf di zua
Er hat mehr PS wie Verstand
Du wechselst grad noch die Spur
Und im Stau seid’s dann wieder beinand

Refrain:
Früher, da war’s nur as Geld
Jetzt kimmt aa noch d’Dummheit daher
Beides regiert heut die Welt
Und die Bledn, die werdn immer mehr
Bei sowas, da fallt mir dann bloß
Was die oid Oma Häusler sagt, ei:
Am Herrgott sei Tierpark is groß
Da paßt so a Aff leicht noch nei 

Du bist freundlich und hilfsbereit
Und kaufst für a Nachbarin ei
Eigentlich hast wenig Zeit
Und du machst noch an Umweg dabei
Du bringst ihr ihr Sach bis an d’Tür
Auf der Rechnung steht neun neunzig drauf
Sie zahlt mit am Zehner dafür
Und halt für des Zehnerl d’Hand auf 

Die meistn schaun nur auf sich selbst
Und arbeitn mit alle Tricks
Doch am End, ganz egal, wie’s di sträubst
In dera Kistn liegst du – und sonst nix
Der oane lebt brav vor sich hin
Der andere bscheißt nur und rafft
Beim oan hoaßt’s: »Hier ruhet in Frie’n«
Beim andern: »Mei, des war ein Aff!«

Refrain

Am Herrgott sei Tierpark is groß
Da paßt so a Aff leicht noch nei

© 2007 by Hank Blöchinger
Bitte bleib dahoam
Lied zur Corona-Krise

Was moanst, wie schee des wird, wenn mir uns wiedersehn
Wenn i dir dann in deine Arm neifoi
Ostern, Pfingsten, is denn ned erst Weihnachten gwen?
Schau, die Zeit vergeht doch eh so schnoi

I halt dich in Gedanken, weil i di so gern mag
Und weil du der Grund, daß i des durchhalt, bist
I hör uns fast schon lachen, so gfrei i mi auf den Tag
Wo unser Lachen und sonst nix ansteckend is

Refrain 1:
Und bis es soweit is, bleibn ma halt dahoam
Zu vui Leut habn schon ihr Lebn verlorn
Die Freiheit nutzt dir nix
Wennst mit Fieber in der Klinik liegst
Aus Dummheit is noch nie was Gscheids draus wordn
Drum sei ned dumm, bitte bleib dahoam

Bevor du jammerst, weil vielleicht der Biergarten ausfoit
A hartes Los, des du mit vui Leut teilst
Denk dran, in jeder Klinik leisten Leut für wenig Geld
Doppelschicht, während du dich nur langweilst

Draußen in die Parks sind Polizisten unterwegs
Zvui Leut auf oam Fleck, des geht halt jetzt ned
Dafür werdn s’ oft no beschimpft, weil mancher sich ned überlegt
Die machen des doch nur, daß uns guat geht

Refrain 1:
Und damit es aa so bleibt, bleibn ma lieber dahoam…

Wer taat ned gern in Urlaub fahrn, was habn wir uns scho gfreut
Aber wenn’s ned geht, mei, dann geht’s halt ned
Des is immer noch besser, als daß’s uns wie die Leut
In Spanien oder in Italien geht

Wie lang’s aa dauert, mir habn uns und habn ned vui versäumt
Und des Bisserl hol ma nach, ja, ganz bestimmt
Vielleicht liegt a Osternest unterm nächsten Weihnachtsbaum
Was moanst, wie dann am Polt sei »Nikolausi« kimmt

Refrain 2:
Und bis es soweit is, bleibn ma halt dahoam
Lieber Zeit totgschlagn ois selber gstorbn
Die Freiheit is nur beschränkt
Für an jeden, der am Lebn hängt
Und du woaßt, I häng an dei’m wie an sonst koam
Bitte, bitte bleib dahoam
Bitte, bitte bleib dahoam

© 2020 by Hank Blöchinger
Da Done
Für meinen Neffen Anton

A Freund ruft o: »Hast Lust, gehn ma ins Kino?
I lad di ein, geh, mach mir doch die Freud
Seit gestern lauft bei uns der neue Pacino«
I sag: »Für sowas hab i leider heut koa Zeit«

Refrain:
Denn heut bin i wieder beim Done
Und da Done, der is guat drauf
Da spieln mir »Onke, du, i schmeiß mei Flaschl am Bodn hi
Und wenn i Durst hab, dann hebst ma’s wieder auf«

Und des spieln mir dann solang da Done spieln will
I knie am Bodn, während da Done des Spiel lenkt
Und dann lacht er zu mir runter von sei’m Hochstuhl
Und i frag mi nur, was er grad von mir denkt

Sei Mimik sagt: Mit’n Onke kunn man des macha
Ganz egal, wie mi mei Bandscheibn plagt
Wenn i da bin, dann laßt’s da Done kracha
Na ja, i bin halt der, der noch tuat, was man eahm sagt

Refrain:
Drum bin i heut wieder beim Done
Und für ois andere hab i koa Zeit
Ans Telefon geh i jetzt nimmer one
Weil i woaß, daß sich da Done auf mi gfreut

Die Tür geht auf, endlich bin i beim Done
Und er lacht mi o und gfreut sich laut
I heb’n hoch und druck’n an mi one
Während er mir wieder mein’ Kugelschreiber klaut

Koa Fernbedienung, koa DVD
Is so guat versteckt, daß er ned danach greift
Soll der ander doch alloa ins Kino geh
Beim Done hab i jedsmal Action live

Refrain:
Und vielleicht scho morgn bin i wieder beim Done
Und da Done und i, mir gfrein uns drauf
Da spieln mir »Onke, du, i schmeiß mei Flaschl am Bodn hi
Und wenn i Durst hab, plärr i, und du hebst ma’s auf«

© 2007 by Hank Blöchinger
Damals im Sales

Da war a Liad, des mi wieder erinnert hat
An die Zeit, wie i kemma bin in diese Stadt
I hab’s damals so oft ghört und seitdem niemals mehr
Is des wirklich scho 25 Jahr her? 

1. September, Beginn meiner Lehr im Fernmeldeamt
A harte Zeit, und i war bald als Antipostler bekannt
Heut verspür i a Dankbarkeit, denn i seh an Sinn darin
Weil i dadurch ins Jugendwohnheim kemma bin 

Salesianum, Sankt-Wolfgangs-Platz, in München-Ost
Mehr als a Schutzwall gegen mei Elend bei der Post
Geborgenheit, Menschlichkeit und Freundschaften überall
Und wenn i d’Augn zuamach, dann seh i des ois noch amal

Refrain:
Oamal im Lebn für oan Tag nur a Sales-Bua sei
Und den Gemeinschaftsgeist nochmal erlebn
Mit meine Freund’ von damals, i waar sofort dabei
Sowas wie uns werd’s niemals wieder gebn 

In der Friah, zwischen Vorahnung und Bitterkeit
Bin i gweckt wordn vom Erich: »Hank, der Kaffee is soweit!«
Der Erich, mit dem i vorm Bettgehn, und des geht mir noch manchmal ab
Am kloana Tisch im Gang a Guate-Nacht-Zigarettn graucht hab 

Der Angel war der Schmächtigste, a jeder hat’n mögn
Und genau in der Zeit, wie’s den Hell’s-Angels-Prozeß hat gebn
Kimmt der Angel mit einer schwarzen Lederjackn rei
Mit sei’m richtigen Namen Günter war’s dann vorbei 

Der Guido mit der Sonnenbrilln macht auf Major Tom
Heri und Bernd habn beim Tanzkurs jede Frau angrabn
Durch’n Robert waar um die Weihnachtszeit d’Kaffeemaschin beinah verreckt
Und mir habn uns noch gwundert, daß der Kaffee nach Glühwein schmeckt

Der Stevie und i warn die, die amal a Partei gründ’t habn
Mir war’ ma Antikapitalisten, weil mir ständig pleite warn
Die Universumsunion der Ultravioletten san mir gwen
Nach drei Tag habn ma gsagt: Laß’s uns nochmal überlegn

Refrain

Die Zimmer warn immer offn, mir habn ma nie zuagsperrt
A jeder hat gwußt, was Seines is und was dem andern ghört
Ehrlichkeit is a Pflicht, die der Gemeinsinn mit sich bringt
Mag sein, daß des heut für die Kids nach Fantasy klingt 

Weißbierrunde bei Kerzenlicht mit Antipostlersongs
De schlimmsten Ausbilder geht’s dabei alle an Kragn
Werner, Chapsy, Udo, Gringo, alle habn s’ mir zuaghört
Und warn mir Trost und Beistand von unschätzbarem Wert 

Manche von euch hab i a Ewigkeit nimmer gsehn
I woaß ned, warum, mir habn’s versucht, es hat sich ned ergebn
Aber vergessn is koana, a jeder is eingraviert in mei’n Sinn
Ohne euch waar i ned der, der i heut bin

© 2007 by Hank Blöchinger
Dann soll’s so sei

Schau na o, wie er daliegt
Nur von Maschinen umgebn
Ob er wohl noch was mitkriagt
Sie halten eahm künstlich am Lebn
Und er konn sich nimmer wehrn
Und i frag mi, ob er des wolln hätt
Dieses unbarmherzige Sterbn
Als waar er gangen und geht doch noch ned
A Woch, a Monat, a Jahr
Er so dahinvegetiert
A Lebn, des am End koans mehr war
Und sie habn ois probiert
Dann lieber glei – Aus und vorbei – Dann soll’s so sei

Sollt i aa mal so daliegn
Und es wirklich koa Hilf mehr gebn
Dann hoff i, daß wer a Einsehn hat
A echter Freund für’s Lebn
Der für mi den Stecker ziagt
Daß i in Frieden einschlafen ko
Der, wenn’s sei muaß, für mi lügt:
»Des mit dem Stecker, des war scho so«
Damit a bißl a Würde bleibt
Wenn i für immer nüberfahr
Denn mei letzter Anblick soll sei
So wie i im Lebn war
Dann lieber glei – Aus und vorbei – Dann soll’s so sei

I woaß ned, wie lang mir noch gebn is
Vielleicht is grad erst die Halbzeit vorbei
Vielleicht lieg i morgen scho genauso da
Dann soll’s mei letzter Wille sei
I find mei letzte Vorstellung schee
Denn i hab ja immer gern gebn
Vielleicht konn dadurch, daß i geh
A anderer weiterlebn
Und daß mei Herz nach mei’m Tod
Noch irgendwo weiterschlagt
Wenn scho koa Doktor ohne Not
Nach meiner Leber fragt
I bin dabei – Mei Herz is frei – Dann soll’s so sei

© 2008 by Hank Blöchinger
Der bayerische Gourmet

I frag mi jedsmal, wie du des nur machst
Du woaßt, i bin a bayerischer Gourmet 
Aber wenn du mir in Mund neilachst
Dann laß i jedes Fleischpflanzerl steh

Die andern sagn, wenn sie dich beschreibn:
Von dir kunn man sich a Scheibn runterschneidn
Doch den Schatz in dir, den kennen nur a paar
Liebe, sagt man, geht durch den Magn
Doch a Scheibn waar mir zuwenig, i kannt mehr vertragn
I nähm di lieber ganz mit Haut und Haar

Denn i hab di zum Fressn gern
A Feingeist kunn da nur zum Feinschmecker werdn
Die andern wolln di nur, weil’s Hunger habn
Des, was du da mit mir angricht hast
Sich nur, indem i di schee anricht, sagen laßt
Und für die andern tuat’s McDonalds scho lang 

I taat di auf am goldnen Teller serviern
Deine Lippen, deine Ohrn mit Honig verziern
Und dein’ Mund fülln mit Erdbeern
Mit Rosenkohlröschen Deine Brust garnieren
Und dabei über meine Liebe sinniern
Und die andern taatn vielleicht bald neidisch werdn

Habn mir zwoa dann gnug Oberhitzn
Mal i mit einer Tortengußverzierungsspritzn
Auf dein’ Bauch a Sahne-Soßen-Herz
Mit Rosmarin und Petersil guat abgeschmeckt
Und im Nabel werd a Knoblauchzehe versteckt
Und dann geht’s über’n Nabel obewärts

I reib erst des linke, dann des rechte Bein
Mit einer Wiesnhendlwürzmischung ein
Bis zu die Wadln, weil i Wadlbeißer bin
Zwischen deine Zehen, arrangiert wie Treppchen
Steck i Zahnstocher-Gurken-Käse-Häppchen
Mit Cocktail-Tomaten in die Emmentallöcher drin

Gott in Frankreich kunn’s ned besser habn
Mir läuft as Wasser im Mund drin zamm
Und des Wasser, des werd bald zum Erdbeersaft werdn
Denn mit deine Honiglippen fang i o
Bald schmeckn die meinigen genau a so
Und i wünsch mir nur, dies Mahl sollt nie aufhörn

Gsünder hab i mi noch nie ernährt
Du hast den Wellness-Ideal-Nährwert
Du bist ja aa kulinarisch ein Phänomen
Denn i iß doppelt soviel, und man glaubt es nicht:
Du entschlackst mi noch zu mei’m Idealgewicht
Als taat’s as ganze Jahr an Spargel gebn

Mit dir werdn in mir alle Sinne gweckt
Und der Spruch, daß man sich alle Finger abschleckt
Hat nie besser paßt, obwohl’s ned dabei bleibn werd
Jeden Happen tua i eine Ewigkeit kaun
Soviel Glück, des muaß man doch erst mal verdaun
A Hochgenuß, an dem man a Lebn lang zehrt

Und die andern, ja, da taatn’s schaun
Und jeder möchert mehr als nur a Scheibn
Und ein Meisterkoch aus Frankreich hätt Tränen in die Augn
Und des ned zwengs am Zwiebelschneidn 
Jeder Meisterkoch aus Frankreich hätt Tränen in die Augn
Denn er woaß, er kunn jetzt jeden Stern abschreibn

© 2007 by Hank Blöchinger
Der Herr Hinterwimmer

Der Herr Hinterwimmer, ein echter Bürokrat
A kloanes Radl, ganz verlorn im Staatsapparat
Des sich vorkommt, als waar’s alloa a Schweizer Uhr
Und steht doch nur ganz dick im Soll bei jeder Inventur

Doch der Herr Hinterwimmer is ein Mann, der tat...
Ja, was a jeder taat, bevor er sagt: »Is mir heut fad!«
Nur: Die oanen san im Internet, die andern beim Kopieren
Und der Herr Hinterwimmer tuat ‘as Gesetz studieren

Refrain:
Ob man geht, ob man steht, ob man sitzt oder schlaft
In jeder Lebenslage braucht man einen Paragraph
Und für den Fall, daß die Dinge plötzlich eskalieren
Muß des sofort a Änderungsverordnung nach sich ziehn
Dazu braucht man dann laut Änderungsverordnungsgesetz
Die Bescheinigung »Das Normenrecht bleibt unverletzt!«
Und für 80 Euro jährliche Bewilligungsgebühr
Gibt’s portofrei an Bescheid, und koaner woaß wofür

Die Pflicht is für’n Herrn Hinterwimmer ois, was zählt
Koa Verordnung gibt’s, die er jemals in Frage stellt
Nur unterhalten kann man sich mit ihm leider ned
Rechtlich spricht er einwandfrei – soweit ma’n versteht

Oder neulich, kurz vor Mittag in der Registratur
Er hat a dringendes Geschäft, schaut hinternwimmernd auf die Uhr
In der Hygieneverordnung sucht er fünf Minuten lang
Wieviel Blattl daß bei Diarrhöe angemessen san

Refrain:
Ob man geht, ob man steht, ob man sitzt oder schlaft
In jeder Lebenslage braucht man einen Paragraph
Und der Härtefall der rechtlichen Besonderheit
Erwirkt den Status »1. Dringlichkeit«
Vorzulegen is nur die Bestätigung
Über die Fristverlängerungsausnahmeregelung
Und für 100 Euro jährliche Bewilligungsgebühr
Gibt’s portofrei an Bescheid, und jeder woaß wofür

Ja, ob dienstlich im Büro, ob privat dahoam
Der Herr Hinterwimmer, der verkehrt nur nach der Norm
Und wenn er in der Friah ned aus die Augn raussieht
Dann weil er nachts über der Bemessungsgrenze liegt

Der Herr Hinterwimmer steht jetzt leider vor der Pension
Doch eine Ruhestandsbeschäftigung, die hat er schon
Er schreibt sei Biographie – ein Standardwerk, wie er hofft
So spannend wie ein Handbuch von Microsoft

Refrain:
Ob man geht, ob man steht, ob man sitzt oder schlaft
In jeder Lebenslage braucht man einen Paragraph
Und für den Fall, daß man sich in diesem Dschungel verlauft
Tritt unverzüglich eine Richtungswechselanordnung in Kraft
Die in Verbindung mit dem Ausschußprüfungsvermerk
Die Verfügung über den Ermessensspielraum bestärkt
Und für 28,95 Vorverkaufspreis
Gibt’s dann bald druckfrisch – 
»ein Meisterwerk deutscher Literatur!«

Langweilig werd’s an Hinterwimmer niemals werdn
Dafür hat er seine Paragraphen gar zu gern
Und wenn doch, dann zählt er’s durch in seiner Not
Ob er denn noch alle beieinander hat

© 2004 by Hank Blöchinger
Der Überlebende

Warum, moanst, sollt i dir glaubn, warum sollt i dir vertraun?
Hoffnungsvoll schaust du mi o und sagst, du taatst auf mi baun
Du sagst, daß du auf mi gwart hättst und i für di der oane waar
Der dir d’ Erfüllung bringen taat, doch in mir drinnen is so leer

I hab oamal blind vertraut und dabei fast mein Glaubn verlorn
Mit jedem Knüppel zwischen d’ Fiaß bin i weniger standhaft wordn
Wie i dann endlich aufgwacht bin aus meiner Agonie
Hab i mi im Spiegl gsehn und hab mi gfragt: Bin des noch i?

I will dir doch ned weh doa, naa, i woaß, was Schmerzn san
Und weil i’s oamal z’oft gspürt hab, trau i mi ned, daß i von dir träum
Für an Reisenden is meist ned schwer, daß er Vertraun ins Flugzeug kriagt
Doch ein Überlebender braucht mehr, bevor er jemals wieder fliagt

Bitte, bitte, glang mi ned o, und bhalt’s für di, ob du mi magst
Solang i’s ned überprüfen kann, i’s doch egal, was d’ zu mir sagst
Die Farb deiner grün-blau-grauen Augn, die interessiert mi ned
I taat nur gern dahinterschaun und sehn, um was’s dir wirklich geht

Warum sollt i an di glaubn, bevor i woaß, dei Gfui is echt
Mag sein, daß i dir unrecht tua, i hab nur Angst, i hättat recht
Vergleich i dei Vertraun mit am Wasserfall, dann is des meine a kloaner Bach
Vielleicht fliaß ma irgendwann ineinand, zumindest denk i drüber nach
Vielleicht san ma irgendwann beieinand, i denk zumindest drüber nach

© 2004 by Hank Blöchinger
Die Frau Hinterwimmer

Die Frau Hinterwimmer, einst a fröhliche Person
Doch seit einiger Zeit is ihr Mann in Pension
Und der is ewig a Verwaltungsbeamter gwen
Auf Lebenszeit – des hoaßt: fürs ganze Lebn

Ja, im »gehobenen Dienst«, sagt die Hinterwimmerin
Da is er 40 Jahr lang jeden Tag guat aufghobn gwen
Und jetzt is er dahoam, und sie wünscht sie auf amal
Ihren Vater wieder zruck, weil der war nur a Pflegefall

Der Einkaufszettl, sagt er, der ghört jetzt numeriert
Und nach der Anordnung im jeweiligen Supermarkt sortiert
Und wenn a Ware aus is, bestellt man’s frisch vom Werk
Und schreibt darüber einen kurzen Aktenvermerk

Die Aktenordnung sagt, daß der Entwurf abgstempelt ghört
Und ohne Unterschrift is die Reinschrift nix wert
Und erst, wenn du des Aktenzeichen nimmer vergißt
Kriegst a Verfügung, daß du unterschriftsberechtigt bist

Und des is nur ein Beispiel, sagt d’Frau Hinterwimmer
Der macht’s mit allem so, und es werd jeden Tag schlimmer
Und sie is froh um jede Stund, wo’s‘n ned sieht und ned hört
In der er sich in sei Arbeitszimmer einsperrt

Und da schreibt er am PC über sei’n Werdegang
Der Gang war recht kurz, doch er schreibt von Anfang an
Und die Sätze san – wie Paragraphen – relativ lang
Doch des ghört a so, weil’s fast nur Relativsätze san

Und zwischen Nachmittagsbesprechung und Tagesschau
Liest er ihr täglich daraus vor, zehn Seiten genau
Und die Frau Hinterwimmer is scho nach drei Zeilen miad
Und singt nur in Gedanken ihr Lieblingsliad:

Ob er geht, ob er steht, ob er schlaft oder sitzt
I kannt den Deppn fotzn, daß ’as Blut so spritzt
Und wenn er fragt »Warum?«, hau i eahm noch oane drauf
Und putz die Sauerei mit sei’m bestn Hemad auf

Und dann geh i an PC und gfreu mi wie a Kind
Wenn i im Internet a paar Trojaner find
Und da klick i jedn o, und i load eahm alle down
Wenn er die Kistn wieder anschalt, da werd der Zipfe schaun

Da haut’s sei Biographie gleich mit der Festplattn weg
So a Virus, der is hungrig und frißt an jedn Dreck
Bis nix mehr übrig is von seinem Meisterwerk
Doch vorher mach i drüber noch – an Aktenvermerk

© 2005 by Hank Blöchinger
Die Sonn in uns drin

Kimm, leg di zu mir
Gib mei’m Schnaufn an Sinn
Die Nacht vor der Tür
Und die Sonn in uns drin
Naa, mir fürchten uns ned
Mir san ganz unbeschwert 
Fast wie a Gebet
Mir habn uns erhört

Laß uns von obn
A Stückl Ewigkeit borgn
Und den Augenblick lobn
Morgn is erst morgn
Fangt damit was o
Oder is des scho gwen
Denk immer dro:
Mir habn die Ewigkeit gsehn

Kimm, leg di zu mir
Gib mei’m Schnaufn an Sinn
Die Nacht vor der Tür
Und die Sonn in uns drin
Fangt damit was o
Oder is des scho gwen
Denk immer dro:
Mir habn die Ewigkeit gsehn
Denk immer dro:
Mir habn die Ewigkeit gsehn

© 2007 by Hank Blöchinger
Du bist wie a Schwester für mi
Für Verena

Tief in mir drin waren die Vorhäng fest zua
A Kerzn hat irgendwo brennt
Die Nacht über mir, von Hoffnung koa Spur
Des Buidl, des war dir ned fremd

Mei Schulter is irgendwann an deiner glegn
A Gfui, des is so lang vermißt
I hab dir in d’ Augn gschaut, und da is mir gwen
Als hätt i scho gwußt, wer du bist

Refrain:
Du hast mi gsehn, wie i woan
Und bist bliebn, damit i mi anloan
I hab noch kaum a Wort gredt
Da hast du längst gwußt, wie’s mir geht
Als hätt ma uns ewig scho kennt
Wann waren mir zwoa uns jemals fremd
Freundin waar z’wenig für di
Weil du bist wie a Schwester für mi

Du bist wie a Licht in manch finstere Zeiten
Des aa beim Tag ned vergeht
Wer woaß, wieviel weniger farbige Seiten
Mein Tagebuch ohne di hätt

Refrain:
Du hast mi gsehn, wie i woan
Und bist bliebn, damit i mi anloan
Und geht’s dir amal grad a so
Dann kimm zu mir, loan di o
Des Wasser, des reinigt die Augn
Nachher siehst mehr und kannst weiter schaun
Nach vorn – und i schau auf di
Weil du bist wie a Schwester für mi

Freundin waar z’wenig für di
Weil du bist wie a Schwester für mi

© 2004 by Hank Blöchinger
Du findst mi am Friedhof

»Als Glücksbedingung wurde die Abwesenheit von Lärm notorisch unterschätzt. Die meisten Menschen hatten vergessen, dass Stille die Wirkung einer inneren Dusche besaß. Reinigend, beruhigend und belebend zugleich. Niemand konnte inmitten von Lärmverschmutzung glücklich sein. In amerikanischen Lagern wurden die Häftlinge mit Lärmbeschallung gefoltert. Die CIA wusste, was sie tat.*«

Juli Zeh, »Unter Leuten«

* ... die MVG weiß es offenbar nicht. Oder doch?
© 2019 by Hank Blöchinger
Du warst da

Refrain:
Du warst da und hast freundlich herglacht
Du warst da, und wie dei Herz am rechten Fleck
I war da, als hättn mir des ausgmacht
Mir warn da, und des nimmt uns neamd mehr weg

Wo doch a jeder jemand braucht, der oan versteht
Zum Lachn, Woana und Über-alles-Redn
Oan, der immer ganz bestimmt woaß, wie’s oam geht
Mir warn da, ois waar’s Bestimmung gwen

Refrain

Refrain:
Du warst da und hast freundlich herglacht
Du warst da, und des Lacha vergiß i nie
Du warst da und hast es mir so leicht gmacht
Du warst da, und i war so gern bei dir

© 2007 by Hank Blöchinger
Ende & Anfang

Tausendmal verlorn, und immer wieder heißt’s: Von vorn!
Des Bild, des die Erinnerung herwaht
A Kind in seiner Wiegn, und koaner schaut nei zu dem Kloan
Er schlaft ja so schee seelenruhig und stad
Während er sich zitternd hin- und herumdraht
Während er sich zitternd hin- und herumdraht

Tausendmal schwer träumt und die Vergangenheit umgräumt
Bis’s Ende sich am Anfang neu entfacht
A ganz a seltsames Zeitgefühl, als hätt man was versäumt
Man wünscht sich nur noch oans: daß man aufwacht
Und wach wünscht man sich, daß man d’Augen aufmacht
Und wach wünscht man sich, daß man d’Augen aufmacht

Am Anfang war a Schrei, wia a Flehen: Gib mi frei!
Laß mi los, aber bitte laß mi ned falln
Die Angst is wia a Fleck, ma reibt’n immer weider nei
Was vorbestimmt is, kann ma nimmer wähln
Was unbestimmt is, kann ma neamds dazähln
Was unbestimmt is, kann ma neamds dazähln

Tausendmal von vorn, und immer wieder heißt’s: Verlorn!
Des Bild, des die Erinnerung herwaht
A Kind in seiner Wiegn, und koaner schaut nei zu der Kloan
Sie schlaft ja so schee seelenruhig und stad
Während sie sich zitternd hin- und herumdraht
Während sie sich zitternd hin- und herumdraht
Während er sich zitternd hin- und herumdraht
Während sie sich zitternd hin- und herumdraht

© 2004 by Hank Blöchinger
Es is wieder Krieg

Damals nach’m Krieg, da war’n die Zeiten hart
Die Oiden wissen des noch ganz genau
Uns Junge hat ’as Schicksal des Schicksal erspart
Man kennt’s nur aus manch oider Wochenschau

Damals nach’m Krieg, da hat man ned viel ghabt
Und damit des Unmögliche versucht
Denn die Väter und die Mütter habn noch aneinander glaubt:
»Kinder, mir bringen euch scho durch!«

Damals nach’m Krieg, da war’n die Winter kalt
Doch mit der Hoffnung auf a Stückl Brot
Und dem Wissen: »Wichtig is, daß man zammahalt!«
Überwindet man Elend und Not

Es is wieder Krieg, ois geht auseinand
A jeder red’t und koana hört mehr zua
Egal, was man versprochen hat, nix hat mehr Bestand
Wer zuviel will, hat bald von allem gnua

Es is wieder Krieg, wir lebn in einer Zeit
Wo jeder nur noch sich selber versteht
A Zeit der Unzufriedenheit, Undankbarkeit und Neid
Weil’s immer jemand gibt, dem’s besser geht

Es is wieder Krieg, mancher fühlt sich scho unfrei
Und red’t vom Recht aufs Individuum
Mancher kimmt ned z’recht damit und will noch freier sei
Und bringt scho mal die eignen Kinder um

Es is wieder Krieg, a jeder kämpft für sich
In Einsamkeit und Verbitterung
Bis er dann am End an sich selbst zerbricht
Des nennt man dann Selbstverwirklichung

Es is wieder Krieg, die Herzen san aus Stoa
Und i zweifel an dem, was i da tua
I sing über die Liebe, doch i sing für mi alloa
Es hört doch eh koana mehr zua

© 2008 by Hank Blöchinger
Finale

I hab mir wirklich Müah gebn, i hab doch ois probiert
Hab 30 Jahr für an Traum glebt, damit er Wahrheit wird
I hab mei ganzes Lebn buchstäblich verschriebn
Heut frag i mi: An wen? Und was is davon bliebn?

Da war soviel Verzicht, i hab mir’s nie leicht gmacht
Hab immer nur mei Arbeit kennt, vor allem in der Nacht
Da war i oans mit mir, es war mei größte Freud im Lebn
Jetzt kimmt’s mir vor, als waar mei Traum nur a Irrtum gwen

I hab gmoant, i tua was Guats, des aa an andern weiterbringt
Und daß sich mancher in meine Gedanken wiederfindt
Und da war soviel Gfui in mir, i hab gmoant, daß i was ko
I hab gmoant, i hätt Talent, doch darauf kimmt’s heut nimmer o

Du konnst dei Bestes gebn, am End is ois umsonst
Du muaßt an Namen habn, und dann is’s wurscht, ob du was konnst
Dann konnst der größte Depp sei, aber du bist wer
Doch Dichter oder Liedermacher, die braucht heut koana mehr

Refrain:
Oh, mei Bua, bitte, denk an mi
Leg dei’n Bleistift weg, werd niemals so wie i
Oh, mei Bua, i mach dir nix vor
I hab scho soviel mitgmacht, des reicht für uns zwoa 

I hab soviel investiert, Zeit und Geld war’n immer knapp
Meine Freund’, die war’n im Urlaub, dafür hab i nix übrig ghabt
I hab jeden Tag auf d’Post gwart, meine Freund’ habn Karten gschriebn
Doch von die Verlage war’n nur Ablehnungen drin

Irgendwann siehst ein, daß’s koa Hoffnung für di gibt
Heut schreibn s’ ned amal mehr zruck, und sie vernichten jeds Manuskript
Sie vernichten dei Idee, bevor s’ nur oan Satz glesn habn
Wie’s dir geht, is scheißegal – du bist nix, du hast koan Nam’

Du bist nur noch deprimiert, weil ohne Namen nix weitergeht
Du siehst immer öfter des Bild, wo er zumindest am Grabstoa steht
Und darunter steht a Inschrift, aber i schreib nix mehr auf
Denn der Spruch waar ja von mir, und der kimmt da gwiß ned drauf

Refrain

A Liad, des oam was sagt, wer will’n des heut noch hörn?
D’Leut san heut was anders gwohnt und wolln nur noch bschissn werdn
Doch wenn koana meine Liader will, was hoaßt’n des für mi?
Meine Liader, meine Bücher, des bin doch i

I hab des Gfui, i war mei ganzes Lebn, wie man so sagt
Zur falschen Zeit am falschen Ort und hab mi ganz umsonst a so plagt
Und dann lachen s’ di noch aus und sagn: »Des hat dir neamd ogschafft!«
Hätt’ i Erfolg ghabt, hättn s’ gsagt: »Und des ois aus eigner Kraft!«

I hab mei Bestes gebn, i hab ois probiert
Am End bleibt mir nur, daß i sag: I hab’s akzeptiert
Des, was i gebn wollt, des wollt leider koana habn
Und wenn koana zuahört, hört man auf und packt sei Graffel zamm

© 2008 by Hank Blöchinger
Für die Ewigkeit

I hab die Buidl noch
Doch i schau s’ selten o
I find gnug zum Sehn
Wenn i an di denk

Und wenn i an di denk
Weil i für immer an dir häng
Dann reicht mei Gfui so weit
Bis in alle Ewigkeit

Hey, i vergiß di nie
Du bist immer bei mir
Du hast mir soviel gebn
Und gibst immer noch aus dei’m andern Lebn

Kannt i di nochmal sehn
Meine Händ in deine legn
Doch i bin noch ned soweit
Für die Ewigkeit

I seh dei Gsicht vor mir
Diese Sehnsucht in dir
Nach einem bessern Lebn
Und dafür hast ja des oane aufgebn

Kannt i di nochmal sehn
Meine Händ in deine legn
Als Zeichen der Verbundenheit
Bis in alle Ewigkeit

© 2006 by Hank Blöchinger
Guat, daß du ned woaßt

I stell mir vor, daß du dir nix draus machst
Es kannt aa sei, daß du darüber lachst
Vielleicht is des der Grund, warum i nix sag
Guat, daß du ned woaßt, wie gern i di mag

Es kannt passiern, daß d’ nix mehr mit mir redst
Weil di mei Gfui noch mehr wie mi verletzt
Und des Schlimmste waar für mi, daß i dei Freundschaft verlier
Guat, daß du ned woaßt, was i für di gspür

Refrain:
Guat, daß du ned woaßt, wie i mi gfrei
Wann immer du sagst, du schaust bei mir vorbei
Guat, daß du ned woaßt, wie’s mir dann geht
Weil du ned woaßt, daß dann des Liabste vor mir steht

Manchmal wünsch i mir, i kannt dir des endlich sagn
Und müssert mei Gfui ned ganz alloa rumtragn
Vielleicht waar’s leichter für mi, doch andererseits
Guat, daß du ned woaßt, was du mir bedeutst

Refrain:
Guat, daß du ned woaßt, was du mit mir machst
Wenn du mir in d’Augn schaust und für mi lachst
Und dann wünsch i mir, du liest es meine Augn ab
Damit du endlich woaßt, wie gern i di hab

© 2006 by Hank Blöchinger
Handtuch-Song (I möcht so gern)

Der oane macht dir dauernd scheene Augn
Der ander sagt, du kunnst eahm blind vertraun
Der oane sagt, er kunn nur mit dir lebn
Der ander, der will nur mit dir angebn
Und i will nur oans, und i sag’s glei:
I möcht so gern dei Handtuch sei
I möcht so gern dei Handtuch sei

Du bist a Schneckerl, des hab i glei daschaut
I seh’s dir o, du bist a guate Haut
I waar gern der, mit dem’s di gern umgibst
In den’s di nach’m Duschn immer wieder neu verliebst
Kimm her zu mir, i wickl di ei
I möcht so gern dei Handtuch sei
I möcht so gern dei Handtuch sei

Die andern habn doch alle koan Elan
Weil’s alle nur so fade Waschlappn san
Wenn oana fünf Minuten feucht in der Eckn flackt
Dann werd er so kalt, daß’n koana mehr dapackt
Doch i bin pflegeleicht und faltenfrei
I möcht so gern dei Handtuch sei
I möcht so gern dei Handtuch sei

Lumpn gibt’s soviel, des derfst mir glaubn
Die meistn, die wolln di doch nur abstaubn
Oder sie haltn ned viel aus, san schnell verdruckt
I dagegn bin ein Naturprodukt
Weich wie a Hasenfell und wuckerlfrei
I möcht so gern dei Handtuch sei
I möcht so gern dei Handtuch sei

Wennst willst, dann wirst von mir aa noch massiert
I bin für jede Art Comfort prädestiniert
I woaß ja ned, ob du des vielleicht woaßt
Daß Taschentuch auf englisch »Hanky« hoaßt
I bin a XXL-Version, kimm, steck mi ei
I möcht so gern dei Handtuch sei
I möcht so gern dei Handtuch sei

Im Sommer leg i mi für di ins Gras
Du liegst auf mir und traamst von irgendwas
Frei und unbeschwert erkennst du dann:
I bin der Stoff, aus dem die Träume san
Und mit am Lächeln schlafst du friedlich auf mir ei
I möcht so gern dei Handtuch sei
I möcht so gern dei Handtuch sei
I möcht so gern dei Handtuch sei

© 2006 by Hank Blöchinger
Hoamat

Ganz egal, ob schwarz-rot-gold oder ob weiß-blau
I brauch koane Fahnen, i woaß aa ohne ganz genau
Wo mei Hoamat is, wo i herkimm und wo i hinghör
Hoamat, des is dort, wo i woaß, da wart irgendwer

Hoamat is für mi grenzenlos und laßt sich ned einsperrn
Mei Hoamat, die is überall, wo i sag: Da bin i gern
Mei Hoamat reicht von Norwegen bis an’n Tegernsee
Vom Westend bis nach Westerland und zruck an d’Schwanthalerhöh’

Refrain:
Da bin i dahoam, da bin i dahoam
Da bin i dahoam, da bin i dahoam

Hoamat, des san meine Freund’, aa wenn’s nimmer so viel san
Die paar, da wo i woaß, daß mir ois füreinander dan
Hoamat, des san meine Leut’, ganz egal, wo s’ lebn
Ohne Menschen, die oam wichtig san, konn’s koa Hoamat gebn

Hoamat is, wo a kloana Bua mi woanend in d’Arm nimmt
Und sich dann gfreut, wenn i sag, daß der Onke morgn scho wieder kimmt
Hoamat is, wo d’Kinder lachen und i bin mittendrin
Hoamat is, wenn a jeder sieht, wie selig i dann bin

Zwischenvers:
Hoamat is des Haus, wo i mei Kindheit hab verbracht
Wo noch heut der Voda Kartoffel reibt und d’Mam an besten Schweinsbratn macht

Hoamat is die Sprach, in der man’s Sach beim Namen nennt
Doch der Hoamat tuat’s ned weh, wenn man aa andere Sprachn kennt
Hoamat is der Fremde, der’s Hofbräuhaus ned find’
Sei Blick, wenn man eahm hilft und er sich nimmer gar so fremd vorkimmt

Hoamat is der Baum in mir, wo jeder Ast woanders spriaßt
Dankbarkeit um dieses Wissen is des Wasser, des’n giaßt
Seine Wurzeln habn sich wie a Lebensgfui in mir festpflanzt
Ganz anders als so a Fahne, die mit jedem Wind mittanzt

Zwischenvers:
Hoamat moant was anders als des dumme »Mir san mir«
Diese Art von Stolz hoaßt übersetzt: »Die lernen’s nia«

Hoamat is aa a Sehnsucht, a Stück Melancholie
Hoamat san die weißen Flecken meiner Biographie
Hoamat is des Spielsach, von der Kindheit übrigbliebn
Hoamat is der Waldfriedhof, wo zwoa Freund’ von mir liegn

Hoamat san die Filme, die i wer woaß wie oft hab gsehn
»Kinder des Olymp« oder »Die 12 Geschworenen«
Hoamat san die Bücher, die mir a Lebn lang wichtig san
»Jim im Spiegel« oder aa Bukowskis Jugendroman

Hoamat, des is Österreich, von Dornbirn bis an’n Neusiedler See
Die Erinnerung an jede Kris-Kristofferson-Tournee
Hoamat konn auf’m Berg sei oder im tiefsten Verlies
Die Freiheit is der Gipfel und mancher Keller ein Paradies

Refrain
1. Strophe
Refrain

© 2008 by Hank Blöchinger
I denk an di

Waren mir ned wie Brüder?
So weit entfernt und doch so nah beinand
Irgendwie seelenverwandt
Woaßt no unsre Liader?
»Für a bessers Lebn« und »In dieser Zeit«
Alles Vergangenheit?
Denn von heut auf morgn hast du di nimmer grührt
Und i frag mi seitdem: Was is nur passiert?
I denk an di
I denk an di
I denk an di
I denk nur an di

Deine Ängste und Krisen
Und i hab gsagt, aa wenn’s sonst koan interessiert
I halt zu dir
Hab i’s ned bewiesen
Daß man sich auf mi verlassen ko?
Genauso sitz i jetzt da
I sag, a jeder is frei und kann bleibn oder geh
I taat des alles nur so gern versteh
I denk an di
I denk an di
I denk an di
I denk nur an di

Hab i irgendwas falsch gmacht?
Hab i dir mit irgendwas weh do?
Dann klag mi o
Hast scho mal drüber nachdacht
Wie lang man braucht, bis man des halbwegs verkraft
Wenn oana oan so straft?
Oder taatst du mir gern a Zeichn gebn
Und i muaß Angst habn, du bist nimmer am Lebn?
I denk an di
I denk an di
I denk an di
I denk nur an di

© 2005 by Hank Blöchinger
I waar gern der oane

Die oan san zu zwoat, und beim andern ergibt sich’s halt ned
I hab gmoant, daß i mi damit längst abgfundn hätt
Und jetzt kimmst du und weckst a Verlangen in mir
I waar gern der oane, der aufwacha derf neben dir
Der oane, der in da Friah aufwacha derf neben dir

I hab so a Angst, i kannt irgendwas falsch versteh
Dein Lächeln, dein Blick, und daß du bald sagst, du muaßt geh
Die Sehnsucht bestimmt unser Lebn, solang nix aus ihr wird
I waar gern der oane, der aufwacha derf neben dir
Der oane, der in da Friah aufwacha derf neben dir

Es is besser, man geht, bevor man die Stimmung verdirbt
Die Hoffnung is doch nur a Schmerz, den ma spürt, wenn sie stirbt
Und im oanzigen Traum, der mir bleibt, liegt mei Lebn hinter mir
I waar gern der oane, der aufwacha derf neben dir
Der oane, der in da Friah aufwacha derf neben dir
I waar gern der oane, der aufwacha derf neben dir
Der oane, der in da Friah aufwacha derf neben dir

© 2014 by Hank Blöchinger
I wünscht, i waar

I wünscht, i waar irgendwo, wo i hinghör
Wo i bin, wer i bin, ohne daß i’s erklär
Wo i einfach nur sein darf, so wie’s mir grad gfällt
Ohne daß man selbst des wieder in Frage stellt

Irgendwo, wo i’s gspür, tief in mir drin
Des is mei Platz, und mei Weg macht an Sinn
Wo i sag: Man geht irr, und man liegt oft verkehrt
Mei Weg, der war stoanig, doch der Platz is es wert

Irgendwo, wo i woaß, dort hab i was verlorn
Und weder am noch im Weg bin, sondern endlich dahoam
Wieviel finden sich ab mit am Lebn, des s’ nur schlaucht
Und wieviel machen sich broad, dort, wo’s wirklich neamd braucht

Manchmal bin i aa selber ganz nah am Aufgebn
Leichter waar’s scho, doch i möcht anders lebn
In Frieden mit mir und irgendwann grad so sterbn
Manchmal hab i nur Angst, mir kannt d’ Zeit zu knapp werdn

I wünscht, i waar irgendwo, wo i hinghör
Wo i mei Aufgab hab und aa sonst nix entbehr
Wo i morgens erkenn im Tag, der vor mir liegt
Nix is umsonst, ganz egal, wie ma’s sieht
I wünscht, i waar irgendwo, wo i hinghör

© 2004 by Hank Blöchinger
Insel im Meer

A Fremder, der die Treppn zum Bahnsteig hoch lauft
Er strengt sich o, damit er sein Zug noch schafft
Doch die Türen gengan zua, und er hat so auf sein Glück vertraut
Am liebstn nähm i’n in Arm, weil er gar so verzweifelt schaut

Je größer des Gschäft, desto größer des Sortiment
Doch sie kauft lieber dort, wo man sich persönlich kennt
Bei dem freundlichen Herrn, der Bücher genau wie sie liebt
Damit’s den kloanen Ladn noch so lang wie möglich gibt

Refrain:
Vergleicht man Liebe mit einer kloanen Insel im Meer
Dann versinkt die Welt und man erkennt: Da braucht oan doch wer
Vergleicht man Liebe mit einer kloanen Insel im Meer
Dann is des Gfui in mir so groß wie’s Wasser rings umher

»Onki, komm mit in mei Zimmer, dann zeig i dir was!«
Und so schenkt mir der Kloa an Schokoladen-Osterhas
I sag: »Tommi, is des dei Ernst? Der ghört doch dir!«
Er lacht: »I hab doch noch zwoa, und, Onki, die reichen mir!«

Die Händ’, die habn di durch dei Kindheit gführt
Ab und zua, da habn s’ dir vielleicht oane gschmiert
Sowas reibt sich ab und verblaßt dann irgendwann
Doch was die Händ’ garbeit habn, des sieht man a Lebn lang

Refrain:
Vergleicht man Liebe mit einer kloanen Insel im Meer
Dann versinkt die Welt und man erkennt: Da ruft irgendwer
Vergleicht man Liebe mit einer kloanen Insel im Meer
Dann is des Gfui in mir so groß wie’s Wasser rings umher

A junge Frau sitzt alloa vorm Bahnhof und woant
Sie sagt, sie hätt ihren Geldbeutel verlorn
A Rentner hilft ihr aus, während sei Frau ihrn Zorn oweschluckt
Er sagt nur: »Irgendwann kriegt man doch alles wieder zruck!«

Wenn dir dei Glas owefallt, dann bleibn meist nur Scherbn
Wenn Soldaten falln, dann hoaßt’s, sie müssn sterbn
Wenn die Blattl falln, dann fallt scho bald der Schnee drauf
Doch wenn die Liebe wo hinfallt, dann richt sich dei Lebn wieder auf

Refrain:
Vergleicht man Liebe mit einer kloanen Insel im Meer
Dann versinkt die Welt und man erkennt: Da schwimmt irgendwer
Vergleicht man Liebe mit einer kloanen Insel im Meer
Dann is des Gfui in mir so groß wie’s Wasser rings umher

© 2004 by Hank Blöchinger
Jeder sagt, daß des ned geht

Man wundert sich oft, warum nix weitergeht
Dabei hat man oans ned bedacht
’s Lebn is ned einfach, doch leichter werd’s ned
Wenn man sich’s noch schwerer macht
Man hat a Idee, doch man setzt sie ned um
Weil man vorher scho kapituliert
Man hofft noch, a anderer kümmert sich drum
Und woaß, daß doch eh nix passiert

Refrain:
Denn a jeder sagt, daß des ned geht
A jeder nur darüber lacht 
Bis a Fremder is kemma, der hat des ned gwußt
Und der hat’s dann ganz einfach gmacht 

Sie kennen sich lang, und sie kennen sich guat
Zwoa Schulfreund’, draußen am Land
Sie san sich so nah, daß es fast scho weh tuat
Denn am Land gilt des heut noch als Schand
Familien gibt’s, da werdn d’Kinder oft gschlagn
Wo der Nachbar gern drüber weghört
Doch zwoa Männer, die können sich noch so gern habn
Wenn s’ zammziehn, dann fühlt er sich gstört

Refrain:
A jeder sagt, daß des ned geht
A jeder nur darüber lacht 
Bis zwoa Fremde san kemma, die habn des ned gwußt
Und die habn’s dann ganz einfach gmacht 

Er hat sich mit’m Lernen scho immer schwer do
Weil da braucht man Verstand und a Hirn
Seine Lehrer habn gmoant, an dem is ned viel dro
Der werd im Lebn nie was kapiern
Sei Voda hat gsagt: Ob bled oder dumm
I nimm dei Lebn in meine Händ
Geh her zu mir, Bua, steh ned so dumm rum
Du wirst, wie i, Präsident

Refrain:
Und a jeder hat gsagt, daß’s ned geht
Die ganze Welt hat drüber glacht 
Bis dieser Volldepp is kemma, der heut noch nix woaß
Und der hat die Drohung wahr gmacht 

Man wundert sich oft, warum nix weitergeht
Dabei hat man oans ned bedacht
’s Lebn is ned einfach, doch leichter werd’s ned
Wenn man wart, bis a andrer was macht

Refrain:
Und a jeder sagt, daß des ned geht
A jeder nur darüber lacht 
Muaß wohl a Fremder erst kemma, der des ned woaß
Und der des dann ganz einfach macht

© 2008 by Hank Blöchinger
Koana woaß, wie’s weitergeht

Refrain:
Koana woaß, wie’s weitergeht
Man steht nur rum und schaut recht bled
Der oane, weil er’s ned versteht
Der andere moant, es betrifft eahm ned

Dem Terminator werd angst und bang
Daß a Warmer eahm eiskalt anglangt
Wer a Hirn hat, muaß sich fragn:
Wer möcht mit dem denn scho a Akschn habn?

Im Radio sagn s’, daß der Bush brennt hat
Um den Deppn is’s eh ned schad
Der hat gmoant, daß jeder vor eahm kuscht
Leider moanan die an australischen Busch

Refrain

Handy, E-Mail, SMS
In der Trambahn herrscht Verbindungsstreß
»Ach Schatz, in fünf Minuten bin i da«
»Halt’s Mei, du Depp, des sieht s’ dann scho!«

Gar mancher, der von PISA redt
Redt nebenbei unsere Kinder bled
Verkalkt, senil und dumm geborn
San nur die Affn von der Rechtschreibreform

Refrain

Bei die meistn Ämter gibt’s a Gschiß
Weil koana mehr zuaständig is
Man muaß »zuaständig« nur umdrehn
Und scho woaß man, daß die halt ständig zua san

Diktatoren in Afrika
A Volldepp in Amerika
El Kaida in Afghanistan
San ma froh, daß ma mir nur die CSU habn

Refrain

Denk i an unsere Vergangenheit
Erstaunt mi manche Begrifflichkeit
Rechtsstaat, Reichstag und obendrein
Hoaßt die Fahrerlaubnis Führerschein

Gjammert werd bei uns ned schlecht
Oft einfach so und oft zu recht
Nur mit oam is scheinbar jeder zfriedn
Mit sei’m Hirn, und is aa noch so wenig drin

Refrain

Manche glaubn, man glaubt es ned
Daß eahna Gott koan Spaß versteht
Sie opfern d’Leut für eahnan Herrn
Da möcht Mohammed fast scho katholisch werdn

Deutschland hat koane Werte mehr
Drum muaß a Wertekampagne her
Doch i kenn mi nimmer aus, i brauch jetzt an Schnaps
Bin i Deutschland oder bin i Papst?

Refrain

Refrain:
Und manchmal is mir alles z’bled
Habt’s mi gern, i geh ins Bett
Denn wenn zwoa liegn und oana steht
Dann hoaßt’s, daß da was weitergeht

© 2004 by Hank Blöchinger
Laß’s guat sei

Laß’s guat sei, es hat ned sei solln
Was gwesen is, soll uns niemals einholn
I hab’s zu oft erlebt
Daß man zu hoch schwebt
Und gfalln is man glei
Laß’s guat sei 

Laß’s guat sei, es bringt nix, daß man noch red’t
Des Gfui in uns, des ändert sich doch ned
Es reicht ned, wenn du sagst
Daß du mi irgendwie magst
Und fühlst nix dabei
Laß’s guat sei 

Vergiß mi, mir werdn uns nimmer sehn
Und i versuch, daß i ned an di denk
Aa wenn i’s ned versteh
Die Liab tuat oft so weh
Doch ois geht vorbei
Laß’s guat sei 

Laß’s guat sei, es hat ned sei solln
Was gwesen is, soll uns niemals einholn
Und egal, wie weh es tuat
Für irgendwas war’s guat
Fallt mir grad noch ein
Laß’s guat sei 
Laß’s guat sei
Laß’s guat sei

© 2008 by Hank Blöchinger
Leberschaden

Gestern, wie ma jung war’n, meine Freund und i
Da habn mir uns gschworn, so wie die Oidn werdn mir nie
Habn gsoffn, graucht und war’n guat drauf, und nix hat uns weh do
Und heut, wenn ma uns sehn, fangt immer früher oana o
Er taat nix mehr vertragn
Er hätt’s a weng im Magn
Und des, was mir dann redn
Des muaßt dir erst mal gebn

Refrain 1:
»I hab an Leberschaden, hast du den aa?«
»Naa, i hab Kreuzweh und Prostata«
»Und i an Hexenschuß und a dünnes Bluat«
Sonst fehlt uns nix, sonst geht’s uns guat

Heut vermiß ma oft den Spruch: »Ihr werd’s aa mal oid!«
I glaub, ma wui uns damit sagn: »Buam, ihr seid’s es boid«
Viel zu schnell vergeht die Zeit bis zur Inkontinenz
Der oane tröpfelt heut scho nach, und beim andern brennt’s
Und dann kimmt no dazua:
Mir brauchn viel mehr Ruah
Am Tag a Stund am Kanapee
Und zwar alloa, dann is’s erst schee

Refrain 1

Morgen, wenn ma oid san, meine Freund und i
Da treff ma uns dann jeden Tag zur Physiotherapie
Spuin Fangste und schaun, wer am schnellsten um an Tisch rum roast
San selig, wenn uns einfallt, wie a jeder von uns hoaßt
Und dann stell i mir vor
Mir flüstert wer ins Ohr:
»Die Demenz muaß heut dro glaubn
Mir vergeß ma, daß ma’s habn«

Refrain 2:
»I hab an Leberschaden, hast du den aa?«
»Naa, i hab Kreuzweh und Prostata
Des hab i sicherlich von mei’m Großvoda
I glaub, mei Muada und mei Bruada, de habn’s aa« 

Refrain 1

© 2008 by Hank Blöchinger
Manchmal kimmt’s mir so vor

‘s Lebn is oft nix als wie Lärm
Als taat’s am Herrgott wieder langweilig werdn
Und er spuit sich mit uns, wie sich a Kind im Sandkastn spuit
Jeder lauft wie ferngsteuert rum
Und des Kopfweh, moanst, des bringt di noch um
Und du denkst dir immer öfter: Heut is’s bsonders wuid
Und du wünschst di weit weg, wo man nix sieht und noch weniger hört
Manchmal kimmt’s mir so vor, als waar’s alloa gar ned so verkehrt

Wie is es denn mit uns zwoa gwen
Am Anfang habn ma ois so bunt gsehn
A Feierwerk am Firmament, nur für uns zwoa
Irgendwann gengan d’ Lichter dann aus
Und die wahren Gsichter kehrn sich raus
Und man lebt miteinand und is doch einsamer als zuvor
‘s Glück is wie a lieber Bsuch, der scho so bald geht
Manchmal kimmt’s mir so vor, als waar’s alloa gar ned mal so bled

A kloane Insel im nördlichen Meer
Der Wind weht a Liad zu mir her
I schau übers Wasser zu am Schiff am Horizont
Dann geh i weiter, barfuß im Sand
Hab was zum Schreibn und a Buch in der Hand
Und a Gfui in mir, so vertraut und doch so ungwohnt
Und im Strandkorb is’s wurscht, ob’s regnet oder ob d’ Sonn scheint
Manchmal kimmt’s mir so vor, als waar’s Alloasein mei bester Freund

‘s Glück is wie a lieber Bsuch, der scho so bald geht
Manchmal kimmt’s mir so vor, als waar’s alloa gar ned mal so bled
Manchmal wünsch i mir, daß des mit uns zwoa vielleicht doch noch was werd
Doch meistens kimmt’s mir so vor, als waar’s alloa gar ned so verkehrt

© 2004 by Hank Blöchinger
Mir san oans

Wenn di koaner mehr versteht, i bin dei Freund
Wenn du glaubst, es is zu spät, bin i dei Freund
Und wenn’s di niedermachn wolln
Wenn’s sagn, du sollst die Rechnung zahln
Und di mit Haß und Spott überrolln, i bin dei Freund

Und wenn koaner deine Bitten hört, zähl auf mi
Wenn’s immer stader um di werd, zähl auf mi
Bevor die andern di verbiegn
Und du lernst scheinheilig sein und lügn
Und übersiehst, wie’s di ausschmiern, zähl auf mi

Und wenn du noch ned woaßt, wohin, i bin da
Und is dei Kreuz zu schwer für di, i bin da
Wenn dir ois bis obn hin steht
Und du schaffst ned amal mehr a Gebet
Und niemand kümmert’s, wie’s dir geht, i bin da

Und bevor die letzte Hoffnung verraucht, san mir oans
Weil von uns oana an andern braucht, san mir oans
Und irgendwann, da werdn s’ uns fragn
Warum mir uns so gut vertragn
Dann werdn mir ihnen nur sagn: Mir san oans

I bin dei Freund, zähl auf mi, und i bin da
Laß di falln, doch fall ned hin, lauf ned davon
Jahrelang kommt man ned vom Fleck
Doch irgendwann find a jeder sein Weg
Hauptsach, koans is ganz alloans, mir san oans
Jahrelang kommt man ned vom Fleck
Doch irgendwann find a jeder sein Weg
Hauptsach, koans is ganz alloans, mir san oans

© 2004 by Hank Blöchinger
MVV-Blues

Der James fahrt Trambahn, ‘s erste Mal mit’n MVV
Richtung Hauptbahnhof, U1, doch scho am Stachus sagt a Frau:
»Please change here«, was an James sehr verwirrt

Der James steigt um, er muß der Durchsage glaubn
Er woaß ja ned, daß’s manche ned so mit’n Englischn habn
D’ Software is ned korrekt – maybe von TollCollect?
Oh, »Please change here«, i frag mi nur, wofür

Refrain 1:
Ob U-Bahn oder Bus, ob S-Bahn oder Tram
Du bist noch ziemlich miad und möchst nur dei Ruah habn
Oder du taatst vielleicht dei Zeitung lesn wolln
Doch die ander sagt dauernd, daß ma umsteign solln
Sie sagt: »Please change here«, »Please change here«, und sie macht alle ganz irr

Und dann fast jeden Tag des Chaos, jeder kennt es genau
Mit Voraussichtlicher Verspätung, abkürzt: MVV
Des war zu negativ bsetzt, habn s’ gsagt, des change ma jetzt

MVG, so nennen sie sich heut
Des hoaßt: Mit Vorgetäuschter Genauigkeit
Und dazua – ganz vornehm – a umdrehts Nike-Emblem
Oh, »Please change here«, und go zu Fuaß, mei dear

Refrain 2:
Ob U-Bahn oder Bus, ob S-Bahn oder Tram
Ob französisch oder spanisch, des dauert nimmer lang
Und je länger die Durchsag, umso langsamer werd gfahrn
Weltoffenheit, des hoaßt wohl, daß ma ois offen habn
Du denkst dir: Halt doch dei Mei, please, halt dei Mei, sonst steig i dir nimmer ei

Der James sitzt mittlerweile in der U-Bahn
Is mit der S-Bahn zuerst vom Stachus bis zum Hauptbahnhof gfahrn
Daß des sehr umständlich war, des is ihm jetzad scho klar

Ach, hätt er doch besser vorher jemanden gfragt
Jeder zwoate Fahrgast hätt ihm scho des Richtige gsagt
Die Münchner san ned so bled, da werd aa Englisch gredt
Ob Kind, ob Mann oder Frau – außer beim MVV

Neulich fahr i mit der S-Bahn in Richtung Ostbahnhof naus
Doch kurz vorm Isartor flippt die Ansag’ auf oamal aus
Wer zum Deutschen Museum will, der entsteige der S-Bahn hier
Habn die denn so lang auf, hey, des war um oans in der Friah

Refrain 1:
...Sie sagt: »Please change here«, »Please change here«, bald bin i aa dafür

© 2004 by Hank Blöchinger
Nachbarin

Nachbarin
Links a Flaschn, an der andern Hand dei Kind
Und die Kloane is vier Jahr und liab und süß
Bis s’ irgendwann amal dei Lebn büßt
Und genauso werd, sie hat ja niemals was anders gsehn

Nachbarin
Fast jede Nacht Musik und Lärm da drübn
Und am Tag, da setzt dei Bua noch oans drauf
Der reißt d’Balkontür und sei’n Technosound auf
Und wenn man euch drauf anredt, dann sagst du nur: »Zieh halt woanders hin!«

Nachbarin
Nacht für Nacht die Männer, die bei dir drin liegn
Und dei Tochter, die schlaft nebeno
Und’s Jugendamt sagt, daß man da nix machn ko
Wenn nur die Miete zahlt werd, ganz egal, von was oder wem

Nachbarin
Wieviel warn denn heut scho in dir drin?
Es is ned nur der rauhe Wind, der blast
Bist wie a Kuah, die’s Unkraut aa noch abgrast
So oana wie dir möchert i ned amal an Fußtritt gebn

Nachbarin
Taatst du nur endlich in der Kistn liegn
Gestern nacht hab ich davon träumt
Und dei Wohnung war so sauber aufgräumt
Fast so strahlend wie des Grinsen, mit dem i aufgwacht bin

Nachbarin
Dieses Wort ergibt bei dir koan Sinn
A jeder woaß, was für a Mistviech du bist
Die ganze Straß will, daß di endlich verpißt
Und da drübn jemand einzieht, der aa wirklich den Gruß verdient:
»Guten Morgen, Nachbarin!«
»Wie geht’s dir, Nachbarin?«
»Schee, daß d’ da bist, Nachbarin!«
»Schau, wie d’Sonn scheint, Nachbarin!«

© 2006 by Hank Blöchinger
Oide Freund’

Und die Zeit war guat, bloß des Geld hat nie greicht
Dann rauchst halt Selberdrehte, da geht’s an jedn gleich, habn ma uns gsagt

Refrain:
Mir war ma oide Freund’, zwoa, die man ned nochmal find
Mir war ma oide Freund’, warn beide noch in der Lehr
Mir bleib ma oide Freund’, ganz wurscht, was da noch ois kimmt
Heut san ma gar nix mehr, mir san gar nix mehr

Die Zeit macht uns zu Freund’, und sie treibt uns auseinand
Meistens ohne daß man’s will, und bis man’s endlich gspannt, is’s zu spät
Mit der Zeit, und des habn mir ned überlegt
Sucht sich dann a jeder seinen eignen Weg, den er geht

Refrain:
Mir war ma oide Freund’, »Freund’ fürs Lebn«, habn ma uns gschworn
Mir war ma oide Freund’, uns zwoa war kaum was zu schwer
Mir war ma oide Freund’, und jetzt san ma oid wordn
Heut san ma gar nix mehr, mir san gar nix mehr

Zeit is wie a Fieber, des nur mit der Zeit vergeht
Wenn man nur immer nach vorn schaut, nur manchmal schaff i’s ned und dreh mi um
Dann kannt i woana, wenn i nur an unser Lachn denk
Und weil i vergessn hab, was is denn nur gschehn und warum

Refrain:
Mir bleib ma oide Freund’, da is mei Hand, kumm, schlag ein
Mir bleib ma oide Freund’, des is wer woaß wie lang her
Jetzt san ma oide Freund’, nur: »oid« hoaßt »ois vorbei«
Jetzt san ma gar nix mehr, mir san gar nix mehr

Und die Zeit war guat, nur die Liebe war so weit
Doch da geht’s an jeden gleich, des kummt scho mit der Zeit, habn ma uns gsagt
Und mir san gar nix mehr, mir san gar nix mehr
Heut san ma gar nix mehr, mir san gar nix mehr

© 2004 by Hank Blöchinger
Prinzessin
Für Luisa, zum 1. Geburtstag

Wirklich koana, koana lacht mi so o
Wirklich koana macht den Onki so froh
Und i sag’s frei raus: Mir geht was ab
Wenn i mei Luisa ned hab
Denn sie is mei Prinzessin, und wenn i bei ihr bin, macht der Tag an Sinn

Wirklich koana, koana tuat so guat
Möchst ned moana, wie guat sie riechn tuat
Nur manchmal werd mir angst und bang
Immer wenn sie an mei Brilln hinglangt
Dann sag i: »Prinzessin, bitte, laß die Brilln doch steh, weil i di sonst ned seh«

Und a jeder, jeder tragt sie gern rum
Obwohl des koana so guat wie da Onki kunn
Denn da Onki, der hat des bsondere Gspür
I spiel immer gern »Flieger« mit ihr
Und i woaß, mei Prinzessin, ja die fliegt auf mi und i auf sie

Strophe 1

Ja, i sag’s frei raus: Mir geht was ab
Wenn i mei Luisa ned hab
Denn sie is mei Prinzessin, und wenn i bei ihr bin, macht der Tag an Sinn

© 2006 by Hank Blöchinger
Sag mir bloß, woran des liegt

Manchmal, wenn i an di denk
Dann ned nur, weil i an dir häng
Sondern mir Gedanken mach
Es gibt bei dir nämlich so a Sach
Weil doch a jeder Fehler hat
Und drum wunder i mi grad
Was werdn wohl deine Macken sei
Denn mir fallt ned oane ei

Refrain:
Sag mir bloß, woran des liegt 
Daß man bei dir koan Fehler sieht

Du bist immer liab und nett
Und du kimmst aa niemals z’spät
Du bist noch nie ausfallend wordn
Und du tuast ned Nasenbohrn
Du laßt beim Essen nie oan ziagn
Mir kunn des scho mal passiern
Von dir kimmt nie a dummer Spruch
Du hast noch ned amal Mundgeruch

Refrain

I hab mit einer Freundin gred’t
Sie sagt aa, sie versteht des ned
Mir habn drei Stundn telefoniert
Und dabei über dich sinniert
Sie sagt, du bist ein Sonnenschein
Wenn du da bist, muaß man sich gfrein
Ned ganz der Weisheit letzter Schluß
Des hab i vorher aa scho gwußt

Refrain

Immer, wenn i an di denk
Dann, weil i so an dir häng
Und mir viel Gedanken mach
Des hat mi jetzt darauf bracht
Du bist ois andere als perfekt
I hab dein Fehler entdeckt
Und den reib i dir jetzt hi:
Du stehst leider ned auf mi

Refrain:
Sag mir bloß, woran des liegt
Daß jemand soviel Gfui ned sieht
Sag mir bloß, woran des liegt...

© 2007 by Hank Blöchinger
Schau, was aus dir wordn is

Schau, was aus dir wordn is
Mir habn uns ewig nimmer gsehn
Und wenn i so überleg
Dann gehn ma uns besser aus’m Weg
I wüßt ned, ob i di noch kenn

Schau, was aus dir wordn is
Du machst mir heut nix mehr vor
Du wolltest immer nur was sein
Doch was werdn fallt dir ned ein
Dafür müßt ma ja was doa

Schau, was aus dir wordn is
Die oidn Freund’ wissen’s scho lang
Du nimmst dir ois, egal, wem’s ghört
Ehrlich sein is dir nix wert
Wenn nur die andern ehrlich san

Schau, was aus dir wordn is
Wer will denn deine Lügn noch hörn
Und ganz egal, bei wemsd’ heut liegst
Du schaffst es immer nur mit Tricks
Weil was anders hast ned glernt

Zwischenvers:
Waar doch jemand so zu dir, damit’s es selber gspürst, wie’s oam dann geht
Oder is des längst passiert, und du moanst, es gaab koan, der des versteht?

Und jetzt schau, was aus dir wordn is
Und dir hab i amal vertraut
Für di waar i scho beinah gstorbn
Zuerst mit Gfui und dann vor Zorn
Und du hättst noch stolz zuagschaut

Schau, was aus dir wordn is
Du kannst oam unheimlich weh doa
Doch paß auf, bald is’s soweit
Daß dir neamds mehr was verzeiht
Und irgendwann bist dann alloa

Und i seh, was aus dir wordn is
Und wünscht’ nur, mir waar’s endlich klar
Bist du immer scho so gwen
Und i hab des bloß ned gsehn
Wie i auf deiner Seiten war
Schau, was aus dir wordn is
Schau, was aus dir wordn is
Schau, was aus dir wordn is

© 2004 by Hank Blöchinger
Sechzig Jahre Frieden

»Was is des für a Land wordn?« i mi immer öfter frag
Wo man Rentner, weil man Lust hat, einfach krankenhausreif schlagt
Wo man immer mehr Psychiater braucht, weil jeder irgendwie spinnt
Wo man immer öfter Säuglinge in Tiefkühltruhen find’
Wo mancher halbert durchdreht, geht eahm irgendwas ned naus
Sechzig Jahre Frieden, ja, des halt koa Mensch ned aus

Mir fallt dazua a Wortspiel ein: »Habt’s euch doch alle gern!«
Doch i sing ned von der Liebe, denn i will verstanden werdn
Und mehr noch will i des versteh, was in dem Land abgeht
Obwohl i manchmal Angst hab, es is eh scho alles z’spät
Jede zwoate Ehe gschieden, sag doch glei »naa«, wennst di traust
Sechzig Jahre Frieden, ja, des halt koa Mensch ned aus

Wer red’t so gscheid von Vorbilder, wer fliagt von Land zu Land
Wer schleimt sich ein und gibt die größten Kriegstreiber die Hand
Und die Kinder sehn’s im Fernsehn, aber da denkt koana dro
Daß’s ned viel braucht, bis daß man oans und oans zammazähln ko
Und dann spieln s’ eahnane Spiele, und sie lernen oans daraus:
Sechzig Jahre Frieden, ja, des halt koa Mensch ned aus

Deutschland, Land der Denker, ah, des gilt scho lang ned mehr
Der Rohstoff Geist wird knapp, da muaß jetzt a Elite her
Und die fördern s’, dafür zahln s’, man nennt sie »Germany, our best«
Hartz-IV-Empfänger-Kinder zähln s’ zum großen dummen Rest
Doch irgendwann zoagn die, was s’ glernt habn, und die blasen euch ’s Hirn naus
Sechzig Jahre Frieden, ja, des halt koa Mensch ned aus

Was san des nur für Grattler, wer regiert bloß diesen Staat
Wer sitzt im Parlament, im Vorstand oder im Aufsichtsrat
Die meisten kriagn ned gnua und müssen noch ihr Konto auffrisiern
Die warten auf an neuen Bader, bis sie’s endlich mal kapiern
Brennt dann irgendwann der Reichstag, wird er für’s Volk zum Freudenhaus
Sechzig Jahre Frieden, ja, des halt koa Mensch ned aus

Die Gedanken, sagt a oides Volksliad, die san frei
Doch ohne lebt sich’s leichter, denn man denkt sich nix dabei
Verläßlichkeit und Ehrlichkeit vertragt koa Free Lifestyle
Koa Ahnung, wie man’n schreibt, doch Hauptsach, es klingt megageil
Und wem vor Zorn der Kopf raucht, schleicht, solang noch Zeit is, naus
Sechzig Jahre Frieden, ja, des halt koa Mensch ned aus

© 2008 by Hank Blöchinger
Seitenwechsel

Ganz gleich, was für a Sender, ganz gleich, was für a Zeit
I find im Fernsehn immer öfter nix mehr, was mi gfreut
Die Schnitte san so schnell, daß man eigentlich nix sieht
Die Kamera verwackelt, der dahinter scheinbar dicht

Und waar a Sendung interessant, dann hoaßt des noch ned viel
Weil sich dann oft der Tonmeister mit seiner Technik spielt
Der fahrt d’Musik nach oben, daß man sonst nix mehr versteht
Und – weil er sich im Ton vergreift – die Sprache untergeht

Und will man sich heut nur amal die Nachrichten anschaun
Dann jagn s’ nach jeder Kurzmeldung a Warnsignal in Raum
Dazua dann noch Effekte von der visuellen Art
An koana Bildschirmeckn werd mit Einblendungen gspart

Da muaß i doch koa Doktor sein und diagnostiziern
Bei wem sie’s noch ned gschafft habn, der woaß: Des geht aufs Hirn
Da gibt’s nur ein Rezept, und man kann’s ned oft gnug sagn
Und muaß aa ned sein Arzt oder sein Apotheker fragn:

Schalt ab und lies doch wieder mal a Buch
Zwoahundertfünfzig Seiten in oam durch
Spannender wie’s Lebn, kann oam Lesen soviel gebn
Lies doch wieder mal a Buch

Lesen hält den Geist viel länger jung
Manchmal erfährt man sogar Hochachtung
Denn es gibt ohne Frage aa noch einige Verlage
Die drucken in der alten Rechtschreibung

Drum sag i: Lies doch wieder mal a Buch
Sei in Gedanken, wo du willst, auf Bsuch
Verschaff dir neue Eindrück’ und manch ungeahnten Einblick
Lies doch wieder mal a Buch

Im Fernsehn halten s’ di doch nur zum Narrn
Leg d’Fernbedienung weg, die kannst dir sparn
Mach’s dir recht bequem, mit am Glaserl Wein danebn
Und Ohropax gegen die Nachbarn

Schalt ab und lies doch wieder mal a Buch
Bis zur letzten Seiten in oam durch
Spannender wie’s Lebn, kann oam Lesen soviel gebn
Geh, lies doch wieder mal a Buch

© 2006 by Hank Blöchinger
Sternzeichen (Der Lenz von Wintering)

I bin der Lenz von Wintering, geh auf die siebzig zua
Mei ganzer Stolz, des san meine zwoa Töchter und mei Bua
Die Kathi war mei Frau, mir habn aa schöne Zeiten gsehn
Fast fünfzig Jahr san mir verheirat gwen

Die Kinder san längst aus’m Haus, koa einzigs is mir bliebn
D’ Leut sagn, i waar unguat gwen und hätt’s oisam vertriebn
Egal, wieviel daß s’ wissen, d’ Leut, die redn halt so gern
Weil dann die eignen Sorgen leichter werdn

Die Töchter san im Ausland, die habn’s wohl dort zu was bracht
Der Bua hat mit seinem bestn Freund a Nachtcafé aufgmacht
Und i hab’s Haus für mi alloa, kannt plärrn manchmal vor Wut
Am Ende denkst dir: ‘s is dei Fleisch und Blut

Manches Wort tuat mir heut leid, doch unrecht war i nie
I kenn meine Fehler, a jeder hat sei Biographie
A jeder hat sei Packl, nur mancher gibt von nix was her
Frißt in sich nei und tragt dann doppelt schwer

Manchmal schau i aus’m Fenster in a sternenklare Nacht
Und denk mir: Himmel, hilf mir, was hab i nur falsch gmacht?
I war doch brav und anständig, i hab doch garbeit gnug
Aber des reicht halt ned, es ghört aa Glück dazua

Ganz egal, was i aa ofang, ‘s Schicksal halt an Finger drauf
Da is a Sternzeichen in mir, und des frißt mi langsam auf
Der Doktor wollt noch rumschneidn, i hab gsagt, des laß ma bleibn
Wenn’s ganz arg werd, darf er mi obaschneidn

Manchmal schau i aus’m Fenster, schau ganz weit in Himmel nauf
Und stell mir vor, mei Kathi macht mir irgendwann d’ Tür auf
Obwohl i manchmal Angst hab, ob i sie denn gleich erkenn
Herunten is’s ned grad a Engel gwen

Doch die Toten laß ma schlafn, und zum Schlafn braucht’s a Ruah
In letzter Zeit bin i oft so miad, vielleicht ghör i bald dazua
Da sehn mir uns dann wieder und san froh, daß ma uns habn
In der Ewigkeit, da rauf ma uns dann zamm

© 2004 by Hank Blöchinger
Unten durch

»Die Ersten werdn die Letzten sein«, a oida Spruch, den man zu leicht vergißt
Mir fallt er nur deswegn ein, weil du heut für mi des Letzte bist
Je mehr i di vergessn will, umso weniger kimm i vom Fleck
Du bist bei mir zwar unten durch, doch i bin noch lang ned drüber weg

Des Herz, des is a Wunderwerk, des wunder werd, je herzlicher du bist
Ois, was mi noch wunder nimmt, is, daß uns immer weniger heilig is
Du hast di oft mit Menschen gspielt, heut, da spielst di ganz alloa im Dreck
Du bist bei jedem unten durch, und i kimm immer weniger drüber weg

Manchmal möcht i di wiedersehn und hoff nur, daß es sich vermeiden laßt
I war scho zu oft außer mir, als daß i ned wüßt, was d' in mir angricht hast
I hab dei Buidl längst vergrabn, doch manchmal hoaßt vergrabn nur »guat versteckt«
Du bist bei mir unten durch, und i bin noch lang ned drüber weg
Du bist bei mir unten durch, und i bin noch lang ned...

© 2005 by Hank Blöchinger
Verlorn

Die Liab is a Weg, der koa Beschreibung kennt
Es is ihr gleich, wie sehr du di verirrst
Für manche bleibt’s a Traum, dem man ewig nacherennt
Wenn du, was du nie ghabt hast, verlierst

Da war a Hand, die mi berührt hat, und a Lächeln hab i gsehn
Wann bin i jemals so verzaubert wordn?
Doch die Hoffnung sagt mir, kurz bevor sie stirbt, es sei nix gwen
I hätt nur, was i nie ghabt hab, verlorn

Die Nacht is vergangen, und i bin noch ned miad
I hab immer noch die Stimm’ in meine Ohrn
Wie a Melodie von am nie geschriebnen Liad
I hab, was i nie ghabt hab, verlorn

Mei Verstand is verständig und kimmt mit weise Sprüch:
»Es gibt halt keine Rose ohne Dorn«
Doch auf dem Weg vor mir wachsen ned amal Vergißmeinnicht
I hab, was i nie ghabt hab, verlorn

Manchmal taat i gern zruckkehrn an den winzigen Moment 
An dem i gmoant hab, i waar jetzt dahoam 
Doch die Liab is a Weg, der koa Beschreibung kennt 
I hab, was i nie ghabt hab, verlorn 
Die Liab is a Weg, der koa Beschreibung kennt 
I hab, was i nie ghabt hab, verlorn

© 2007 by Hank Blöchinger
Warum i di ned brauch

Di möchert i ned umsonst
Wenn du nur wissertst, was du mi konnst
Du moanst, i brauch a Ansprach, denn i waar zu oft alloa
Moanst, i hab nix anders zum Doa?

Du möchst mi doch nur kontrolliern
Und i soll nur immer brav pariern
Doch i will nix von dir wissn, und i will nix von dir hörn
Mir glangt mei Nachbarin, geh, hab mi gern

Du sagst, du moanst es nur guat mit mir
Doch überall fallt man auf mit dir
In der U-Bahn, im Kino, und des Schlimmste daran is
Du merkst ned mal, wie peinlich du bist

I mach mir nix aus dir, es is a so
Weil du machst mi halt ned o
Du sagst, du waarst a hoaße Nummer, so hoaß, wie’s nur geht
So warm brauch i’s aa wieder ned

Es gibt doch gnug, die stehen auf di
Die nähmen di aa überall mit hin
Die glangen sich in’n Hosensack und spieln a bißl rum
Denen is des nirgends zu dumm

Doch i brauch di ned, es bleibt dabei
I will unabhängig sein
So, jetzt woaßt es, und die andern wissen’s auch
Warum i di ned brauch
Warum i di ned brauch
Warum i koa Handy brauch

© 2006 by Hank Blöchinger
Was draußn ois passiert

Es is spät, der Tag war lang
I gang ins Bett, wenn i schlafn kannt
Mir sitzn da bei Kerznlicht und werdn ned miad
Manchmal is’s zum Woana, was draußn ois passiert
Und du brauchst ned moana, daß mi des ned berührt

Wo san die Leut, auf die man baut?
Was für a Zeit! Hektisch und laut
Wer ned dazuapaßt, werd einfach ignoriert
Manchmal is’s zum Woana, was draußn ois passiert
Die Untern werdn wie Stoana von ganz oben aussortiert

I zieh mi zruck, mach mi davon
Gegen den Druck kimm i ned o
Und i fürcht mi immer mehra vor dem, was uns noch blüht
Manchmal is’s zum Woana, was draußn ois passiert
Der Große schlagt den Kloana, damit a jeder noch was spürt

Nur mir zwoa, i kenn di kaum
Mir san alloa in dem kloana Raum
Und zwischen uns die Angst, daß man scho wieder verliert
Manchmal is’s zum Woana, was in oam ois passiert
Und man wart drauf, daß nur oana sich dafür interessiert

Magst an Tee? Bin i dir gnug?
Tuat’s no weh? Dann deck ma uns zua
Und liegn ganz eng beinander, bis daß’s uns nimmer friert
Manchmal is’s zum Woana, was draußn ois passiert
Dann brauchst oan zum Anloana, der di ganz alloa berührt

© 2006 by Hank Blöchinger
Wasserfall

Nach allem, was i glernt hab, ganz tief unten, kimmt’s mir wie a Wunder vor
Freiheit tanzt auf meiner Haut und unter mir is ois so herrlich kloa
I fühl mi oider als der Berg, auf dem i sitz, und bin doch in mir drin so jung
I bin noch am Lebn, mi bringt noch nix um

Neben mir a Wasserfall, der bis in d’ Ewigkeit Felsen abtragt
Sein leises Rauschen gibt mir mehr, als wenn jetzt irgendwer was zu mir sagt
Mancher hat mi oft nur kloa gmacht, und jetzt wachs i auf amal über mi naus
I bin noch am Lebn, und i mach mir was draus

Die meistn Schlachten hab i verlorn, aber verliern hoaßt aa, man macht sich von was frei
I hab’s bis auf’n Berg rauf gschafft, ois andere is egal und längst vorbei
I hab lang gnug am Lebn vorbeiglebt, i hab so oft d’ Vergangenheit überschätzt
I bin noch am Lebn, und i leb jetzt

A Schmetterling schwirrt um mi rum, a Wunder, des mit seine Farbn griaßt
Des Wasser, des i trink, schmeckt nach der Kraft von jedem Stoa, über den es fliaßt
Wenn Freiheit wirklich ois is, wie soll i erst des Gfui in mir beschreibn
I bin noch am Lebn, und da möcht i bleibn
I bin noch am Lebn, und da möcht i bleibn
I bin noch am Lebn, ja, am Lebn, oh, am Lebn, ja, und da möcht i bleibn

© 2004 by Hank Blöchinger
Weil du a Schneckerl bist (Schneckerl-Song)

Schau mi ned so liab o
Naa, naa, des darfst ned doa
Weil i dann nimmer schlafn ko
Zumindest ned alloa
Hey, was machst du mit mir?
A Gfui, wie wenn man d’Welt vergißt
Da kann i nix dafür
Des is nur, weil du a Schneckerl bist
Weil du a Schneckerl bist

I taat di gern berührn
Aber i trau mi ned
Hab Angst, mir kannt was passiern
Sag, is des ned bled?
Denn vielleicht wartst du ja drauf
Vielleicht bist du heut sogar noch ungeküßt
Hey, gib die Hoffnung ned auf
Des klappt scho, weil du a Schneckerl bist
Weil du a Schneckerl bist

Mei, wie die Zeit vergeht
Beim In-die-Augn-Schaun
Und jetzt is’s scho so spät
Du merkst, i hab a Uavertraun
Du sagst, du muaßt jetzt dann geh
Ganz alloa durch die Finsternis
Daß’s mir genauso geht, des find i schee
Weil du a Schneckerl bist
Weil du a Schneckerl bist

© 2005 by Hank Blöchinger
Weil nix aus uns wird

Es verzählert vom Oans-Werdn
Und vom Frieden in mir
Es gangert ums Hoamkehrn
I waar endlich bei dir
Es machert mi froh
Und mei Gfui hätt an Sinn
Und i wissert, wieso
I noch immer da bin

Refrain:
Doch mei bestes Liad
Wird nie jemand hörn
Weil nix aus uns wird
Wird nie was draus werdn
Es muaß für immer
In mir drin bleibn
Mei bestes Liad
Werd i nie schreibn

Obwohl i’s versteh
Und mi abgfunden hab
Tuat’s immer noch weh
Wenn man a Hoffnung begrabt
Und’s Lebn macht mi miad
Und mei Zeit geht dahin
Du brauchst des Liad
Grad so wenig wie mi

Refrain

© 2008 by Hank Blöchinger
Wenn ned du, wer sonst?

Wenn alle durcheinander redn, dann sag nix und gib a Ruah
Ois andre hätt ja aa koan Sinn, es hört dir eh koana zua
Sie wolln des Beste für di, a jeder is a Freund fürs Lebn
Zumindest drehn sie sich’s so hin, du woaßt längst, daß s’ nix auf di gebn

Zerst, da redn s’ dir was ein, und dann redn sie sich raus
Sie können scheißfreundlich sein, und du kennst di nimmer aus
Dann stell dir vor, du bist a Sonn, mit einer Kraft, die nie vergeht
Die scheinbar woaß, was sie konn, du brauchst die Teelichter ned

Refrain:
Du muaßt selber an di glaubn, an des, was du ois konnst
Wie soll er wahr werdn, dei Traum – wenn ned du, wer sonst?
Und ganz egal, wie es nausgeht und was für Wege sich ergebn
Es zählt nur des, daß man versteht: Man muaß sei Leben selber lebn

Manche moanan’s sicher guat, doch sie kennen di halt ned
Und du woaßt, wie weh es tuat, wenn jeder nur von sich ausgeht
Dabei hast du dei Bestes gebn, doch sie san gegen di, grad z’Fleiß
Manchmal is’s a Kreuz im Lebn, dann sag, sie können di kreuzweis

Refrain

Refrain:
Du muaßt selber an di glaubn, an des, was du ois konnst
Wie soll er wahr werdn, dei Traum – wenn ned du, wer sonst?
Und stehst du aa ganz alloa, dann hast erst recht was Groß’ vollbracht
Dir macht koana mehr was vor, und des macht dir so schnell neamd nach

© 2006 by Hank Blöchinger
Wo nie a Sonn hinkimmt

I war der, den koa Mensch ned habn wollt 
So hab i des immer gspürt 
I war der, der am bestn ’s Maul halt
Und wenn er ned pariert, werd er ignoriert

Wie oft bin i auf andere reingfalln
Und ois andere, nur ned i selber gwen
Doch irgendwann is mir dann eingfalln
Sich ned unterkriegn lassn ghört zum Überlebn

Refrain:
Manchmal muaß man einfach nur sein Hirn befrein
Von allem, was oam nur die Sicht nimmt
Manchmal muaß man flüstern, und manchmal schrein:
»Leck mi doch dort, wo nie a Sonn hinkimmt!«

I bin scho tausend Tode gstorbn
Doch sowas bringt oan nur schneller ins Grab
Wenn mi heut einer fragt: Was hast’n du da verlorn?
Dann sag i: Des sag i dir, wenn i’s gfundn hab

I war der, den koa Mensch ned habn wollt
Doch diese Rechnung geht heut leider nimmer auf
Wer heut noch will, daß i mei Maul halt
Dem sag i: Dafür bin i leider zu guat drauf

Refrain zweimal

© 2007 by Hank Blöchinger
Word-Song

Is des ned praktisch, wie leicht man da was suchn ko?
Du druckst nur »Steuerung« und »f«, denn des hoaßt »find«
Suchn brauch i nimmer, gfundn hab i di scho
Findn liegt, auf deutsch gsagt, one Version behind

Ois, was i noch brauch, waar a Update mit dir
A Download auf mei’m Server – schreib- und kopiergeschützt
Aus Safety-Gründen i a neue Spyware installier
Damit di koana von die andern User benützt
I woaß, es klingt idiotisch, doch i hab nur di im Sinn
Bloß guat, daß ich erotisch und doch kompatibel bin

Refrain (zweimal):
I sag’s mit Word
Naa, du hast di ned verhört
Weil man nur mit am Word
An Menschen ganz betört

Mei Outlook sagt, daß heut a wunderschöner Sunday is
Und deswegn moant mei Feeling, mir sollten unter d’Leid
Doch i woaß genau, wie done daß du nach jedem Download bist
Und mir bleibn dahoam in unsere zwoahundert Gigabyte

Wenn’s d’ hochgfahrn bist, dann zoag i dir, was ned a jeder kennt
Schau, was für scheene Features daß i bei dir markier
A Screenshot, naufgezoomt auf fünfhundert Prozent
Davon a PDF-Kopie, die druck i dann auf dir
Ah, ich lieb diese Sonntage, i brenn uns auf DVD
Laß mi nur als Ablage in Einfügmodus geh

Refrain (zweimal)

Zwischenvers:
Und wenn du mir mal abstürzt, mach i di wieder wach
Weil i dir dann wordwordly an Browser mach
Stehst du dann an die Windows, naß und vielleicht gekränkt
Dann sag i nur: Du woaßt doch, wo dei Handtuch hängt

Kimm, leg di her zu mir, und mir probiern a neues Layout
Du woaßt, i wollt doch immer nur ein Explorer sei
Mei Cursor steht zentriert, und dafür is des Ding ja baut
Und auf mei’m Laufwerk san noch hundertfünfzig GB frei

Ja, leg di her zu mir und mir schalten auf Stand-By
I bin a bißl miad, vielleicht aa, weil i Hunger hab
Unzählige Menüs, und ’s is zum Essn nix dabei
Des is a Fact, da beißt aa unser Maus koa Kabel ab

Drum ruf i uns an Pizza-Man, und der is ganz reell
Und so wie mir die Pizza teiln, möcht i mei ganzes Lebn
Mit dir teiln, und des ganz bestimmt ned virtuell
In other Words: Mir taatn a guate Shareware abgebn
Wie? Du moanst, sie san a Fetisch, die ganzn Word-Spiele
Im Grunde san’s poetisch, weil i so auf di steh

Refrain (zweimal)
...Und eahm vielleicht bekehrt
Bis er dann zu oam ghört
Dann war’s des Liad aa wert
Ach, sei doch ned so gschert

© 2007 by Hank Blöchinger
Acoustic Pollution

Feelings on the dancefloor, trampled underfoot
Wasted brains just seem to be fulfilled
Shining sweaty bodies, and yet they act so cool
While harmony indeed goes through the mill
And ecstasy is just another pill 

Jesus, won’t you help me getting out of here
I know a-hundred better ways to die
But I go on living, romantically weird
I got a-hundred dreams that make me want to try
And a-thousand songs that really make me high

Chorus:
So send the rap and the hiphop and the techno-crap
To a museum of garbage and commercial traps
Lock it and throw the key away
Some brains got big holes here like in the atmosphere
Fix them before the brains entirely disappear
Give them a song that’s worth to play
Before the magic of music fades away

Repeat Chorus two times and fade out

© 1995 by Hank Blöchinger
Angel Taking Me Home To The Moon
(For a dear friend in New Jersey who deserves her name)

Each of us in a world so far apart
Where feelings lingered a little too long in the cold
But luckily our lucky star taught us to start
Up into communication of our souls

Chorus:
My God, you lifted mine, may God I lifted yours
Like water feeds a rose to let it bloom
Whenever you call me, whenever I call you
There’s an Angel taking me home to the moon

Like an encouragement is every word you send
Keeps me looking for something I couldn’t find 
It feels so good to feel you understand
We were kindled right in a spirit of one kind

Repeat Chorus

Chorus:
My God, you lifted me, may God I lifted you
Like the sun shines on a rose to let it bloom
Whenever you think of me, whenever I think of you
There’s an Angel taking me home to the moon
Angel take me home to the moon

© 1995 by Hank Blöchinger
Another Chance To Survive

Buddy, would you pay me no mind the next time I complain
It’s all just a matter of time, it goes as quick as it came
You and me, we’ve been through this a-hundred times or more
And every talk used to make me feel a little wiser than before, a little wiser than before

Chorus:
But wisdom means to look beyond the things you thought you knew
And suddenly I see my life from a point I daren’t to do
I am I, and I am me, and I’m here to be alive
And solitude is no longer a chain, it’s another chance to survive
Another chance to survive

Buddy, take that look off your face, you know I’ll never change
But sometimes an overloaded mind needs to be rearranged
I got what I need as long as I feel the freedom in my heart
Even if it’s wild enough to make me play the crazy part, sometimes I play a crazy part

Repeat Chorus

I am I, and I am me, and I’m here to stay alive
And solitude is no longer a chain, it’s another chance to survive
Another chance to survive

© 1993 by Hank Blöchinger
Austria (The Nights Of Freedom)

Well, I guess I’ve been already thrilled to bits some days before
Kris and Borderlords on tour again
Working hard on the letters of the shirt I fin’ly wore
While driving down into the Austrian land

I reached the first town after I left miles and hours behind
The concert hall was in its outskirts
In the foyer I met two boys at the age of mine
Wearing handmade Kristofferson-Shirts

We didn’t take much time ‘til we got special friends
Together enjoying the soundcheck at the chained door
Andi, Bernie and me, three dyed-in-the-wool fans
Thinkin’ of the night we been headin’ for

Five past eight, as usual Billy Swan opened the show
With a few of his old hits he used to start
Me and the boys were as close to the stage as we could go
And caught the warmth of Billy in our hearts

And then the light grew dim and Billy stepped aside
To leave the middle space for Kris
God gave us songwriters to hold a candle in the night
And Lord, he is the brightest sun there is

He started with a new song, unpublished at that time
So no one of the audience could know
But I knew the words and I sang with him every line
Due to live recordings I did two years ago

He saw it on my lips that I knew almost every song
And every look of him filled me with pride
Then suddenly in a singing break he cried past the microphone
“My God, how do you know all the words?” and then he smiled

Andi turned his head and grinned at me, Bernie started grinning, too
I turned back Kris’ smiles, happy as a child
The Borderlords were grinning, maybe not all but quite a few
What a fool I was to think life ain’t worthwhile

Kris had touched my heart and changed the sadness of my soul
His spirit rose above that sleepy town
And I guess I’m not the only one whose life yearns for that goal
Freedom, love and no one gettin’ no one down

Spoken:
That night when the first show was over Andi, Bernie and me
Still excited about feeling free without any thought of any tie that could bind
Decided to get a cup of coffee in a small pub beneath the concert hall
Then just as we left the foyer the bus with all members of the band crossed our way
And suddenly it stopped beside us and Kris came out of the front door
I stood there, not sure if I was dreaming, and he came to me with a brandnew smile
Shook my hand and said, “Hey man, you’ve been wonderful, thank you very much!”
Just to vanish inside of the bus before I could even notice what was happening

Day by day, miles by miles I moved from town to town
Friendly people everywhere I met
Shakin’ off that sadness I took long enough around
And I found a love for life I never had

Seems like every Borderlord knew my name, and I felt closer every day
And Lord, whenever I met Billy Swan
“Hello, nice to see you!” or “How are you?” he did say
Shook my hand, and his smiles yet ain’t gone

And it seems like just another precious highlight of the tour
Once working as a roadie for the band
Funny just to lug around the bass of Tommy McClure
Or watching Kris’ son how to tune the instruments

The last show that I saw was a very moving one
Next to mine a boy who was in sweet caress
With his girl who kissed him softly throughout the tender songs
And I felt the pain of parting and a kind of sadness

In the morning after sleepin’ in my car that night
I started back home in a special mood
In my mind I saw lots of faces, smiling so bright
And thought of them just like a good friend would

I can’t explain the feeling, Lord, a dream has been fulfilled
Yet too less, it’s been more than enough
But haven’t I found two new friends for sharing every thrill
Of the sun in our hearts on the way of love

© 1990 by Hank Blöchinger
Bitter Pills

The wind I saw was pouring down like water from a stone
The sun I heard would shine so bright was melting in a storm
The bird of hungry egos picked the seeds of love I’d sown
And time became a sticker of the day that we were born

Chorus:
You gave me bitter pills and said they were candies
You said the taste was sweet and I believed
You spoke with a silver tongue, I couldn’t taste the flavor
You gave me bitter pills, and they were just for me to make me ill and weak

Once I thought you were best in my life that there is
You caught me with a spell of make-believe and everymore
Till I saw you’ve come at the same time with an odd disease
Pretending hard to cure something I didn’t have before

Repeat Chorus:
... to keep me ill and weak

© 2000 by Hank Blöchinger
Black Is My Soul (And Blue Is My Heart)

I guess I’m one of those who live their lives in dreams
I close my eyes and rub them and see everything
My passport says that I was born in ‘65 
Must’ve been last century, I feel so long alive
Children at my feet look at my lips, read every page
Of the life of one who feels he’s got an old man’s age

Chorus:
The wind will take my traces
I see expectant faces
Human beings that just start
Stories that will last
Stories of the past
Black is my soul and blue is my heart

We’re coming to the point we cannot stand it no more
Statesmen lead their countries just from war to war
As long as someone blames you for misspelling the word
Freedam’s just an imprint on a dirty shirt
Children cryin’ for hunger ‘round this rotten globe
I hate who’s been elected just for promising hope

Chorus:
They’re boring with their phrases
Ignoring all the faces
Of living targets in the dark
They make the whole world grieving
While smiling from my TV
Black is my soul and blue is my heart

Black is my soul and blue is my heart
Black is my soul and blue is my heart
Black is my soul and blue is my heart
Black is my soul and blue is my heart
The devil’s headin’ for me for the hardest part
Black is my soul and blue is my heart

© 1991 by Hank Blöchinger
Borders

I don’t give a damn about the color of one’s hair
And blue eyes just don’t mean a thing to me
I don’t care if black or white or red skin, but I share
A mind for those who have a heart indeed

Who says good and bad depends on family or race
Who says sons and forefathers are the same
I was born in Germany and raised in german ways
No use to be proud or feel ashamed

I could have been born at least in millions of other towns
And I swear to you I’d either feel no pride
Proudness just comes in the end when I’ve found the road I’m bound
To live the life I can recognize as mine

This world’s devided up in territories ever since
A word in which the terror is combined
Borders next to borders, I don’t know what it means
Rain just doesn’t stop right at the line

I suppose we’re raindrops coming from a cloudy sky
We roll by and drop the place we find
Brothers, it’s all up to us to leave it just as dry
Or turn into a river that leaves every line behind

© 1991 by Hank Blöchinger
Born To Be Alone

I’ve heard rumours say he’s crazy, just another hang-around
He’s just looking for the reason that once again brought him down
And he finds it in the morning that leaves the night undone
Born to be alone

Right now the saddest part in living is to be used to wakening up
Seems like the coffee’s cooling faster in a lonesome cup
But the truth is you’ve got so much time and nothing’s going on
When you’re born to be alone

Bridge:
Why worry ‘bout my future, that’s the way I live
No one’s here to hear me, so why should I cry
The more that I get used to it the more I find relief
In knowing that’s the way we all are gonna die

Once I had some friends around and we shared precious time
Now some got their own families, some got left behind
And me, I watch my island sinking, it wouldn’t be a home
Born to be alone
Born to live alone

© 1991 by Hank Blöchinger
Breakfast In The Afternoon

Oh, it was all another mistake
And it started with a joke
In my daydream was nothing we couldn’t make
Until I suddenly awoke
Felt like a sun was shining bright
Your smile was too hard to resist
My God, what a useless night
When you fall in a love that cannot exist

Chorus:
And it’s so hard to have to wake up and face the truth
Last night I was drinkin’ me down, now I’ve got to pay
Sittin’ here without you, having breakfast in the afternoon
Imagining you’re flyin’ back home today
Chicago’s so far away

Again I’m hangin’ around
Fortune wears a mask of grey
Wondering why you’d just picked this town
To spend your last holiday
Just an hour and you’re back home again
If the lady of the airport was right
Just thinkin’ of you is something I can hardly stand
But forgettin’ you right now means as much to fight

Repeat Chorus

© 1989 by Hank Blöchinger
Captain, My Captain

Chorus:
Oh Captain, my Captain, where have you gone
You took all the rhymes and I’m stuck in a song
Only the wild birds are singing along
Wherever you are, come and see what you’ve done
You left us alone

You who send soldiers into the storm
And lure them with honor and pride
You better go and burn their uniforms
Before you consume what’s inside

Repeat Chorus

A human’s a human, the same flesh and blood
No matter to which God he prays
But sometimes religion’s a child of its God
That satan seems to raise

Repeat Chorus

You who want freedom for your daughters and sons
A wish I could still understand
But in the end those who are given a gun
Hold nothing but guns in their hands

Repeat Chorus

© 2001 by Hank Blöchinger
Chances Like This

Hey, I can’t keep your names
They ain’t easy to pronounce
Some just sound the same
You’ve been raised in foreign towns

Well, I’ve watched you now and then
In that park you gather ‘round
Then I been asked to join in
And led into an unknown town

Chorus:
Chances like this are an obligation
Breaking new ground cannot be a loss
Sure we’ve got some trouble of communication
It’s a line of danger, but it is worth to cross

Yet I play a stranger’s part
With “Hello’s” and “Goodbye’s”
Trying to figure out your hearts
While looking in your eyes

Well, you can take me as your friend
And you can make me want to go
Hey, I sure would understand
As sure as I would like to know

Repeat Chorus:
Remember chances like this...

Repeat Chorus

© 1991 by Hank Blöchinger
Children Are The Best I’ve Ever Seen

I was sitting where the children play
Playing with a blade of grass in my hand
I felt it gliding through my fingers
While I watched the kids building castles in the sand
And I compared them with a field of grass
Swingin’ in the summer wind, free to grow
And I saw us coming and misusing the ground
When children are the best seed we can sow

A friend of mine was telling me
Soon he’d become father for the first time
For a while I felt the warming breeze
And the whisper of the love of God in my mind
You who can make me feel so good
When I sing about the dreams that I create
You leave me smile in humbleness
For children are the best you’ve ever made

I remember back when I was small
And bigger than I’ll ever be again
Children may have tiny hands
But I’ve heard the heart is all that matters in the end
So raise’em, all you Moms and Dads
The way of right or wrong as you have been
Once you’ll rock your grandkids on your knees
And you’ll say, “Children are the best I’ve ever seen”
Oh, children are the best I’ve ever seen

© 1991 by Hank Blöchinger
Dead End

And so they say
Love is the way
Love is the queen
Of all we feel
But my love for you
Is breaking the rule
The way they meant
Is just a dead end

Chorus:
I’m ready to leave for a brighter street
And find a way to never love again
I’m ready to go where we cannot meet
Anymore, ‘cause my love is all in vain 
Anymore, love is all in vain

And they still say
Love is the way
Love is the key
To humanity
But the love I feel
For you, my friend
Is so strong that it will
Kill me in the end

Repeat Chorus

© 2019 by Hank Blöchinger
Deaf & Dumb Love

My hands may not be quick enough for you, but you know I keep on learning
My fingers are so practiced from my typing and from picking the guitar
Every sign you show me is a lesson for my heart that’s almost burning
Isn’t it a wonder how the last one brought us to the point we are

You showed me to be thankful for the gift of God that I can talk and listen
And as I thought about it for the first time then I saw how blind I was
To take all sounds for granted, all the songs I never realized I’d miss them
And now I did this one for you, the first tune that I wrote without a cause

Chorus:
But this fool tells you close your eyes now
I’ll play the melody on your skin and make it real
And my touch is the explosion of a deaf love
And just as dumb as a tender hand can feel

We’ve learnt to separate the signs which used to make one be misunderstood
Even the jokes we laugh about now can be realized to be one and the same
I smile at you, you’re grinning back, then my smile tells you that I feel so good
Nightly you don’t push me for I snore and you’re the first who don’t complain

Repeat Chorus:
And this dreamer...

We don’t need to talk so much as long as we can keep the feeling high

© 1993 by Hank Blöchinger
Everybody’s Gonna Leave

Chorus:
Everybody’s gonna leave somebody
Never coming back once they are gone
Everybody’s gonna leave somebody
But nobody wants to be alone

From the very first smile to misunderstanding
From the nightly fortune to the bitterness of day
Starting it all over till it’s too late for mending
‘Cause something true got lost along the way

Repeat Chorus

Love turned to a gamble we’re too tired of playing
Just the times of pleasure would have been enough
“When I love myself” now everybody’s saying
“Then everybody seems to be in love”

Repeat Chorus three times

But nobody wants to be alone
But nobody wants to be alone

© 1995 by Hank Blöchinger
Final Celebration

I don’t believe that there will be nothing when we die
I know there comes a place we dwell in peace
The hardest life on earth crumbles to dust the day we fly
God gave life to death so no one may be missed

And everyone will have whatever he needs
Provided with the sweetest of all fruit
In the Garden there’s no use for greed
Or trading old jeans for a tailor-made suit

Chorus:
And those who go first come first to prepare
The celebration with your friends all around
And the Holy Master Jesus will be there
And when it rains we drink the sweet wine pouring down

An angel band will sing and they won’t need a microphone
Their anthem fills the entire paradise
I’ll be trading songs with Jesus, we’ll sing his and then my own
And I’ll see what mortals never realize

And everyone will have whatever he needs
Hunger is a word no one can spell
The lame will pass the gate on their own feet
And the dumb will have a lifetime to tell

Repeat Chorus

Yes, the Holy Master Jesus will be there
And when it rains we’ll drink the sweet wine pouring down

© 1993 by Hank Blöchinger
Flower Time

I guess it’s time to think of life
And the way you want to live it
Share the pain, share the pleasure from now on
One single day changes life
With the promise you’ve been giving
And the vow of true love that you’ve done

Chorus:
When the candle turns to light
That leaves the shade of searching behind
When the boy has found his suit and tie
And the girl her dress of white
It’s flower time
Flower time
Flower time

May there be peace within your hearts
To end with pride what you’ve begun
There ain’t no dream made up too high not to try
I wish you hope in each other’s arms
And the rainbow in your eyes
And children, oh, children to fill your life

Repeat Chorus

© 1991 by Hank Blöchinger
Four Boys In A Circle

Four boys carelessly
On a train through the night
Telling jokes, feeling free
Four lives, shining bright

Four boys gather round 
Tryin’ to have a little fun
They live their lives
While mine seems to be gone

Four boys, four friends
One circle, one song
Too late now to understand
Whatsoever I done wrong

Four boys in a circle
A perfect laughter that makes me see
The old dungeon where I come from
And the cradle of my misery

Chorus:
I quit believing in love
I quit believing in me
I quit believing in life
Death is all I can see

Four boys, full of joy
Celebrating their youth
Have I lived one day
Just the way they do

Four boys in a circle
Still laughing, making me see
No place where I belong
Leaving is all that’s left for me

Repeat Chorus and fade out

© 2013 by Hank Blöchinger
Franky’s Roadhouse
For Fred

Dark clothes, silver age
The coolest cats are on the stage
It’s so fine, it’s show time
We share the Blues until it’s gone
Caught in a spirit of a-coming home
It’s show time, it’s so fine
A human journey, that goes on and on
With a circle of friends, and with no suckers that don’t belong

Chorus:
Franky’s Roadhouse, the only place to go
A big break for your heartbreak and a shoulder for your soul
If you’re looking for an answer only true soulmates can give
Look for Franky’s Roadhouse, you’re never ever gonna leave

Simple words from a friend
Easy enough to understand
Heal your mind in no time
We share the truth, condemn the lies
The show is for the show, there ain’t no disguise
What you’ll find is a true kind
A human journey that you won’t regret
With a heart to make a lucky dog out of a low-down cat

Repeat Chorus two times

© 2018 by Hank Blöchinger
Free Peltier

As long as the wind cannot chase the sun
For racialists are quicker with lies
Freedom’s a dream where it’s safe and warm
And justice is as cold as ice, it’s just ice

No need for more forged records
Or judges who break all the rules
No need for more official efforts
Your conscience will tell you the truth, tell the truth

Free Peltier – in his brothers’ and sisters’ name
Free Peltier – for the people who are the AIM
For the people who died
Fighting for their rights
Make sure their death wasn’t in vain

Free Peltier – in the name of the disowned land
Free Peltier – with the love for a missing friend
Who’s still going through hell
Tell me, what else
Is a Wounded Knee supposed to stand

Free Peltier – in the name of innocence
Free Peltier – let him feel our helping hands
Let the sun dance on him
Soft as grass on his skin
In a field that ain’t got no fence

Free Peltier
Free Peltier
Free Peltier
Free Leonard Peltier

© 2000 by Hank Blöchinger
Generation ABC

People wearing flowers in their hair
A sign for love and peace to say, “I care”
Never heard of words like hate or violence or greed
How come the flowers turned into a bad weed?

When they were laughing with someone, not at
There was room enough for friendliness in their heads
The meaning of this word got lost between carelessness and demand
If you can’t be friendly you can’t be a friend

How about a not calculating smile
For no reason, just for a little while
At anybody who doesn’t reckon on a little gesture like that
Looks like the most expensive cheap surprise you can get

What’s left from then, just walk around your block
And you’ll see minds of wood keeping a strange eye on their stock
Generation X, followed by Y, followed by Z
And then we’re at the end of the alphabet

What comes next, shall we tear ourselves apart
Shall we clone the healthy ones and the smart
Sure we got a worldwide web for trading every high and low
But love or tears machines ain’t gonna show

How about a softly spoken word
A warm embrace can never ever hurt
Being friends could be so easy once the friendliness is done
And these three W’s stand for “worldwide.welcome”

I feel that you have something up your sleeve
A certain smile that makes me look a little naïve
But sometimes when I think about the things I have to see
I only can stand them when I think how they could be

People wearing smiles within their eyes
Laughter far beyond of any disguise
Never ever signs of hate or violence or greed
Who says it’s too late to sow the seeds?
Who says things can’t be like they could be?
Who says we can’t start over the ABC?

© 1997 by Hank Blöchinger
Give Me A Chance (To Give My Best)

I know I refused some chances, I started but could not arrive
Kept myself away from the dances of the merry-go-round of life
Bound for any old notion, never strong enough to fight
Still searching for emotion, someone for my lonely nights

But I avoided the sun, proud of living in rain
So what had the loneliness done, it almost drove me insane
I couldn’t see there were hands who tried to show me some shine
Then when I was left by those friends I recognized I was blind

Chorus:
But now I would like to try to give my best
Leave the old life behind and try to live the rest
Every day I get older, life moves so fast
Brothers, friends, give me a chance to give my best

Maybe I felt to be bound for somethin’ special to realize
But no one wants to hear the sound of a dreamer who closed his eyes
Maybe that I loved that kind, maybe sometimes I was proud
Keeping my feelings wide, making sure what I had vowed

Maybe I took the wrong ways, too hard to understand
Spending most of the days with dreaming to do what I can’t
Questions answered with lies, too high I set all my goals
What’s left now are some ties of a cold and hungry soul

Repeat Chorus and fade out

© 1986 by Hank Blöchinger
Godfather’s Dream

You’ll have a child
Girl or boy, anyway I see you glad
And friend, I’m proud of that
You want that kid
It will be loved
It already is

It needs a name
And someone at the christening to pronounce it loud
To say he cares about
In times of hope
In times of fear
When times are rough
Always with love

Spoken:
I know your brother would have loved to do that for you
And it’s just a shame he’ll never see that kid ‘cause he died before
And now you haven’t got no brother anymore
But actually you know that ain’t true
I’m like a brother to you
And now you’re gonna be a good father
As I try to be a good godfather

Chorus:
And I’m here
To take responsibility when I have to
Nothing I wouldn’t do
To see your child
Forever smile
Growin’ up with dreams

Repeat Chorus

Growin’ up with dreams
Godfather’s dream

© 1992 by Hank Blöchinger
Henry C.

Henry C. was an underdog who scared some decent man
With dirty jokes and a language which I think they couldn’t stand
Trying to read his mind was something no one ever would
They’d look straight in his ugly face and thought they understood
Beaten by his father twice a week when he was young
He never had a chance to ask whatever he’d done wrong
His father was a bitter man who got easily upset
Even when he had no reason to, he had a razor strop instead

Henry C. grew up with orders and four-letter words
But love was one of those he neither ever felt nor heard
His father had a house and garden with roses, red and white
And the sun that would shine on it all, while he kept his son inside
Henry never shed a tear, he felt there was no use
Until one day he let them drop into a glass of booze
At one go he swallowed all the anger with the wine
His liver soon got used to it, and his living seemed to shine

Henry fought and drank himself right through a life like hell
At least I’d call it hell, but I’m not capable to tell
Somehow or another I suppose he loved to see
That he lived his life much freer than a decent man could be
Everyone regarded him as another drunken bum
I don’t talk of wisdom, but I’d never call him dumb
Henry had developed his own way to think and see
Too easy to ignore it and too damn hard to agree

He started writing poetry at the age of thirty-five
Dead lines came along at night, and he made them come to life
Hitting words of the real life, written in disillusioned rhyme
With one ear at the radio and one eye on the wine
Henry finally made it to some top and earned some fame
In the sky of underground you can read his name
Well, he never was my hero nor did I want to live his way
But I’ve learned unless I didn’t think there’s nothing I should say

© 1999 by Hank Blöchinger
Hero Of My Time
For Stefan

Many words had been spoken
In this circle round the sun
Many friendships had been broken
Before they even had begun

“You’re not here to show your feelings”
That’s how they’d make us strong and blind
If there’s no wound, there’s no healing
If there’s no reason, there’s no rhyme
I want a hero of my time
I want a hero of my time
I want a hero of my time
I want a hero of my time

Someone who is taking chances
Way down to the great unknown
Determined to defend own stances
If you don’t leave you can’t come home

I’d dare to trust you like a true friend
You’re the kind that’s hard to find
You’re as honest as you’re human
So if you can, show me a sign
Are you a hero of my time?
Are you a hero of my time?
Are you a hero of my time?
Are you a hero of my time?

Faith can easily be shattered
With the lies that were told
But now the truth is all that matters
Cast in the beauty of your soul

Did you know, whenever I see you again
I feel my day begins to shine
Like someone put me here to be your friend
And you have come to be mine
You are the hero of my time
You are the hero of my time
You are the hero of my time
You are the hero of my time
Time is on my side

© 2012 by Hank Blöchinger
Holy Thing

Fingers
Writing bitter poems in the sand
Just beneath the footprints
Of all the long gone friends

Chorus:
Friendship, my friends
Never let this one
Slip away

Friendship
That holy thing which means so much to me
And misused me so many times
Oh so bitterly

Repeat Chorus three times

© 1993 by Hank Blöchinger
Home

On the road to destiny
Where eternity was near
Our change of life came suddenly
‘n’ we thought it never would appear

Chorus:
Did we ever dream a dream like this?
Yes, we did, but all alone
Now we’ve beaten all our bitterness
Home, feels like home
Home, we’re fin’ly at home

Must be a miracle indeed
A life we thought we’d live forlorn
The rose of laughter made us bleed
Instead of blossom we felt thorn

Chorus:
With all our wounds waiting to get healed
We realize the pain is gone
Now we even pray before our meals
Home, feels like home
Home, we’re fin’ly at home

We’ll never be the same again
The bitter past seems long ago
Just humanity remains
Like some seeds we want to grow

Chorus:
And with the golden dream of me and you
We pass the light the Lord has shown
When we felt a love we never knew
Home, guiding us home
Home, we’re fin’ly at home

Home, feels like home
Home

© 1993 by Hank Blöchinger
How Can You Kill

Young man in the army, starting with a game
Learning how to shoot, learning to obey
Learning piece by piece it’s nevermore the same
When someone calls out war and peace just fades away
For lower reasons children can’t understand
They’re dying for a brainless policy
In the subways of your conscience you might fold your hands
But you misuse them to get the barrel of your gun free
Yet there are so many orders to fulfill
Man, how can you kill

As we talked about the Third World a stranger said to me
“Most of them will die for hunger, that’s our luck!”
He said, “We’re getting more and more, their death is our relief!”
I stood there, stunned without a clue to get that into rhyme
I said, “With all the cost of weapons for one day
We’d save the lives of millions ‘round the globe!”
He replied, “No use to intervene in nature’s way
Everything’s alright, don’t be a misanthrope!”
And he got back in the seat of his spider and rushed over the hill
Man, how can you kill

I read about a mother in a book named “Real Crimes”
She gave her child a shower at 80 Centigrade
Then she took him into bed, she wouldn’t hear him crying
Neighbors called the doctor, but the doctor came too late
The post-mortem furnished all her brutality
Burning candles, strokes and moldy food every day
But the judgement was too ridiculous to believe
15 months for taking his life away
For a moment I cried for revenge, but then I stood still
Man, how can you kill
Man, how can you kill
Man, how can you kill
Human, is that really your will

© 1991 by Hank Blöchinger
How Do You Sleep?

You did something wrong, yes, you know that you did
You can’t make it undone, so you try to forget
But how do you sleep?
How do you sleep?

First it’s itching a bit, then it goes to the bone
Though it’s over what you did, it still works on 
Tell me how do you sleep?
How do you sleep?

Chorus:
You hurt somebody, now you try not to care
But the victim visits you in your nightmare
And he (she) whirls like a one-man-army through your head
And nails you with compassion down into your bed
He (She) says, “How do you sleep?
How do you sleep?
How do you sleep?
Tell me, how do you sleep?”

There’s someone you misused, no one knows that you did
You never get accused, you don’t have to admit
But how do you sleep?
How do you sleep?

Some believe in God, some believe in themselves
Some believe a lot, everyone believes in hell
Tell me how do you sleep?
How do you sleep?

Repeat Chorus

© 2000 by Hank Blöchinger
I Don’t Want To Hide

They say I’ve got to think a lot
They say I’ve got to learn
They would like to insure my life
‘Cause they are so concerned
They say I need protection
Of temptation of the night
I don’t want to hide

I always tried to tell the truth
What else could I confess
They want me to quit dreaming
Hey, isn’t that the best
They’re afraid there could be danger
In a turning of the tide
I don’t want to hide

There are friendly expectations
Wrapped in some advice
Declared to be my duty
Just another strange disguise
The only one to plan my life
Is my spirit deep inside
I don’t want to hide

I know I’ve got to think a lot
I think I always do
I’m sure I’ve learnt a lot of life
Above all yet I’m not through
May others keep their asses save
May they keep quiet and call it “pride”
I don’t want to hide

© 1990 by Hank Blöchinger
I Envy The One Who Was Meant To Wake Up Next To You

I thought I finally was over my yearning for love
Bittersweet memories of emptiness I got enough
Silently staring whole nights in the dark I would do
And now I envy the one who was meant to wake up next to you
I envy the one who was meant to wake up next to you

I shouldn’t look at and dream of a touch of your hands
Or wait for a smile I would certainly misunderstand
And hope you could ease an old pain maybe you never knew
I envy the one who was meant to wake up next to you
I envy the one who was meant to wake up next to you

I better leave here before it’s time to realize
Hope is a pain that you feel only after it dies
Sometimes leaving the same way seems easy to do
I envy the one who was meant to wake up next to you
I envy the one who was meant to wake up next to you

© 2013 by Hank Blöchinger
I Know I Can

I have lived in agony
I had two brothers, both older than me
I was the kid, always too young
No matter whatever I done

Then I felt like living with a lie
Just pretending and the years passing by
And I was growing old and with my hair
Losing all my better years

Chorus:
So I shook me loose to the way I am
Trying to be as good as I can
And I know I can, I know I will
‘Cause my old dream is living still

I’m not alone, I still got me
Nothing’s changed except I set me free
I let them talk ‘bout how they think I seem
I better care about my dream

Though I can’t compare it with the work of their hands
I live a life they’ll never understand
But stronger now than ever before
And I won’t blame them anymore

Chorus:
I walk the road to the way I am
Trying to be as good as I can
And I know I can, I know I will
‘Cause my old dream is living still

© 1992 by Hank Blöchinger
I Paid For The Boots

You sowed the seeds for what I am in me
You made me face responsibility
And I felt love and pride in to give and to share
And I paid for the boots that you still wear

I helped somebody, and it felt good
I fed a stranger like you said you would
I spoke comforting words you taught me to say
And I paid for the boots that you’re wearing today

Bridge:
The more I paid, the more I could see
It wasn’t the way it was supposed to be
More and more you seemed farther away from me

I knew my duties, I learned the rules 
The wiser you feel, the bigger the fool
And the bigger the fool, the darker the blues
I paid for your boots and still wear my old shoes

“Be as good as you can”, that’s what you always said
Now don’t tell me you didn’t mean it like that
I paid more than attention to the words you’d say
And I paid for the boots that you’re wearing today

Bridge:
The more I paid, the more I could see
It wasn’t the way it was supposed to be
The boots you wear seem to take you away from me

I came here as naked as I’m gonna die
I never had much, well, I’m just getting by
My account is mostly overdrawn
And I paid for your boots and you’re still going strong

Yes, I paid for the boots that you still wear
I gave you my love, but you didn’t care
You showed me to fly and then you let me fall
I paid for your love, but there was no love at all
I paid for your love, but there was no love at all
I paid for your love

© 2013 by Hank Blöchinger
If Love Is Not Enough

Respect surely’s a part of it and maybe the way that you smile
And the things that you take care of or if you’re dressed in style
Maybe the music you’ve grown up with or the God you pray to
But if love is not enough nothing else will do

No diamond on a finger, no barbed-wire fence
Not a-hundred-thousand tears and for sure no violence
You can paint a black house white, left alone it still looks blue
If love is not enough nothing else will do

No promise of forever, no guarantees
Go for gambling on optimism or bend down on your knees
No matter what you feel when no one feels for you
If love is not enough nothing else will do

You can move to ease your pain, you can quit the game
Someone might feel sorry, but things are still the same
You can drink yourself to sleep or cry all night through
If love is not enough nothing else will do

If love is like an answer, true and unselfish as well
But one that no one ever asked, you start to question yourself
And your heart replies with silence, that’s all that’s left for you
If love is not enough nothing else will do
If all your love is not enough nothing else will do

© 1998 by Hank Blöchinger
I’m Not Made (To Make Somebody Love Me)

I’m not made to make somebody love me
I’m just here to make somebody cry
I’m not made to bring joy
I’m just here to destroy
All the good mood that there is
In some other’s night of bliss

Chorus:
I’m not made to make somebody love me
I’m just here to make somebody cry, cry, cry
I’m not made to make someone dream of me
I’m just here to live somehow and die

I can’t see there’s gonna be a changing
I can’t see I’m gonna see a light
Some were born black and blue
While others live a love so true
And make-believe for evermore
Because that’s what they’re made for

Chorus:
While I’m not made to make somebody kiss me
I’m just here to make somebody cry, cry, cry
I’m not made to make somebody miss me
I’m just here to live somehow and die

Chorus:
Yes, I’m not made to make somebody love me
I’m just here to make somebody cry, Lord, it’s I
I’m not made to make someone dream of me
I’m just here to live somehow and die

© 2001 by Hank Blöchinger
It Don’t Matter Anymore

It don’t matter anymore
What I did and what I tried
Was it worthy or in vain
Or wrong to try to do it right

We will never be again 
What we might have been before
Say it‘s just a broken dream 
It don’t matter anymore

It don’t matter anymore
There’s no need for no more words
About the only truth we share
Sometimes everyone gets hurt

There’s no reason to hang on 
Whatever we’ve been fighting for
When the confidence is gone 
It don’t matter anymore

It don’t matter anymore
When regret replaces pride
When it comes to realize
Something inside of you has died

And after all so many years 
Nothing is like it was before
Don’t look back and waste your tears 
It don’t matter anymore

We will never be again 
What we might have been before
Just another broken dream 
It don’t matter anymore

© 2013 by Hank Blöchinger
Jesus!

They heard about that movie and they thought it was profane
Jesus as a human with human faults and fear of pain
And I still can hear that woman warning us from going in
She said, “I don’t have to kill someone to know that that’s a sin”
And that bunch of so-called catholics was handing us a flyer
With “Come on board” and “Praise the Lord”, while they set the place afire
And they looked at me with eyes in rage, so big and yet so blind
And I thought Jesus had been crucified one too many times, one too many times

Jesus is my answer, so our answer is the same
But while life is still my question I think theirs has gone insane
Their moral’s worth a paper which hangs at a certain place
While they try to follow Jesus no one knows they lost His trace
I love Jesus for His wisdom and the Holy Work He’s shown
And not because of worldly gold of an ill man down in Rome
Who tells the world he’s never wrong and there’s no fault in his mind
Does he know Jesus had been sacrificed one too many times, one too many times

Preachers wanting families and women want to preach
A spreading of humanity which still is out of reach
Who says preachers ain’t good fathers, who says women cannot tell
A holy word or what went wrong between heaven and hell
I can’t forget the vision that I have once in a while
Of white smoke and a new pope of a real unpopular style
Female, black and married, poor, with a lot of sons and girls
Who says Jesus Christ was crucified to save a human world, to save a human world

© 1995 by Hank Blöchinger
Just A Matter Of Survival

Early morning in his kitchen
The bread was old, coffee all gone
The baker’s was just round the corner
He didn’t like the thought alone

The baker’s wife would stare at him there
With impatience in her eyes
Use your mouth, don’t use your finger
Feeling naked is a bad disguise

He smoked two cigarettes while thinking
Until his brain felt overfed
A stammerer caught in his kitchen
Tryin’ to feel lucky about old bread

Chorus:
While struggling through to a safe arrival
Sometimes somehow your ways get weird
Just a matter of survival
When your constant companion is your fear

You don’t need tickets for the TV
The beer is cheaper drunk at home
Avoided questions don’t need answers
And a machine cares for the phone

Oh, he loved the supermarkets
The large bookstore, some stories high
A silent man can’t be a target
Where you don’t have to say “Goodbye”

Repeat Chorus

The people out there made him wonder
With their skill and abilities
To roll their tongues like holy thunder
While he kept fighting with a breeze

Those, blessed with perfect pronounciation
They had no barriers in their throat
But at their fluent conversations
Some sense was quicker than a stoat

‘Cause when you’re able to talk faster
Sometimes the thinking comes too late
May be you call a buddy “bastard”
When you ain’t forced to hesitate

Well, he kept hiding in his kitchen
There never was no word to tell
A silent echo of perfection
When you just think you talk as well

Repeat Chorus

© 1998 by Hank Blöchinger
Just Where We Fell

I got a lot of imagination
I can see the space behind a door
Every smell is an inspiration
Just don’t know what good it is for

When they come home they rape the TV
Watching the rich sitting on the top
How could I hope somebody needs me
Frustration is a fulltime-job

I dig my grave with cups of coffee
Then get me tired with alcohol
When soon I’m lyin’ in my coffin
I’m sure they don’t ask for my soul

But I say son, you done what you could
Don’t let them fools kill your last nerve
You’ll always be misunderstood
They already got what they deserve

Chorus:
We got a lot of imagination
But we’re just oh so hard to sell
To work with us was collaboration
We’re damned to live just where we fell

Repeat Chorus two times

© 1992 by Hank Blöchinger
Kindled Right In Spirit
(Dedicated to Kris Kristofferson, written for the “Kris People” all over the planet sharing his dreams)

"Sample live 2001" recorded live in Kvinesdal, Norway, June 23, 2001 with “The Borderlords”:
Kjetil Mjoel (guitar), Vidar Boe (keyboards), Dene O’Neill (drums), Arild Frodesen (bass)

I long for his spirit as long as I can think
Long awaited songs, lasting longer than he sings
The longer I have to wait the more I feel
Like a junkie on wild turkey without any clue to heal

He’s a poet, true as truth can be, expressing all my dreams
Like “Freedom’s just another word for...”, hey, you know what I mean
The anthem for the road that started my true love for Kris
So if the heart is all that matters nothing matters more than his

Chorus:
I know he ain’t Messiah, don’t get me wrong
But he’s more than a human who just wrote human songs
He gathers folks together from out of the cold
He’s the father of the spirit, friendly feeding our souls, friendly feeding our souls

We lived with his friends in stories told so vividly
From Jody to Johnny, from Ruby back to Billy Dee
From the rocking of the cradle to the rolling of the hearse
His verses are so unique, I call each a universe

He brings forth emotions that brighten up our days
A monument of forever that either hides our blues away
Or gives the chance to share it with someone we feel so near
For he tore down the walls between heaven and here

Repeat Chorus

Through him I found some special friends to share the thoughts inside
To help me make it through the days I got an Angel of the night
Comrades and companions linked together by one love
For the work and words he’s given we can’t thank him enough

So I’ll long for his spirit with a strength I cannot name
And swear to God without his songs I wouldn’t be the same
Maybe I’d be rotten for the spoof that I’d be fed
Maybe long forgotten in a sea of tears lying dead

Chorus:
I know he ain’t Messiah, don’t get me wrong
But he’s more than a human who just writes human songs
His songs are filled with wisdom, his soul’s filled with insight
In a sky filled with stars he’s a sun shining bright, a sun shining bright
No, he ain’t Messiah, don’t get me wrong
Though he showed us a way of love to carry on
He gathers folks together from out of the cold
He’s the father of our spirit, friendly feeding our souls, friendly feeding our souls

Spiritual Reflections:
The Last Time... When I Loved Her... Loving Her Was Easier... It Sure Was Love... It’s Never Gonna Be The Same Again... Spooky Lady’s Revenge... The Silver Tongued Devil And I... Shipwrecked In The Eighties... The Best Of All Possible Worlds... Sunday Mornin’ Comin’ Down... Burden Of Freedom... A Long Way From Home... This Old Road... Rescue Mission... New Mister Me... New Game Now... Lucky In Love... Smile At Me Again... A Moment Of Forever... I’ve Got To Have You... Help Me Make It Through A Night To Remember... From Here To Forever In Your Love... You Show Me Yours... I’ll Take Any Chance I Can With You... Prove It To You One More Time Again... The Heart Is All That Matters In The End

Crossing The Border... Border Lord... Why Me, Lord... Who Am I... Who’s To Bless And Who’s To Blame... What About Me And Bobby McGee... Sister Sinead... Magdalene... Duvalier’s Dream... Same Old Broken Freedom Song... Let The Walls Come Down... Between Heaven And Here... Here Comes That Rainbow Again... To Beat The Devil... Under The Gun... Nobody Wins... Don’t Let The Bastards Get You Down... Love Is The Way... Love Of Money... Bad Love Story... The Eagle And The Bear... I Hate Your Ugly Face ... Aguila Del Norte... Got My Own Thing Going... I Got A Life Of My Own... Just The Other Side Of Nowhere... Risky Bizness... Worth Fighting For... For The Good Times

© 1995 by Hank Blöchinger
Laughing Once In A While

My friend, you must’ve been right when you said last night I’m getting stranger every day
Now with communication I admit it’s pretty much the same
Hanging around with this bottle I’ve found don’t make it easy for you to stay
If you wanna go you know you’ll never hear me complain

I am used to this and I hardly miss the golden dreams I dared to dream anymore
Quicker than told I’m growing old and odd
The more the days roll by the less I wonder why a new day is like the ones before
Watching the evening news is all that’s left to do, that’s all I got

Chorus:
But I still get up every day
And every week I go shopping at the grocery store
Every month I got some bills to pay
And I still think of death just like before
Twice a month I still clean my rooms
Sometimes when it’s raining I go walking a mile
Sometimes if the curtains weren’t drawn you could see me dancing with a broom
I’m still laughing once in a while
I’m still laughing once in a while

Now I understand the old widowed man sitting on the bench in the park
Like a faded rose, in worn-out clothes, with hollow cheeks
Looking behind while sitting out time and waiting till it’s finally dark
Then all alone he stumbles home where he can hardly sleep

Chorus:
And he still gets up every day
Every week I see him shopping at the grocery store
Every month he’s got his bills to pay
And I know he thinks of death just more and more
Every week he cleans his flat as good as he can
Sometimes it is raining when he’s walking his mile
Sometimes if the curtains weren’t drawn you could see a crying man
But is he laughing once in a while
Well, I saw him smiling once in a while
While I keep laughing once in a while

© 1995 by Hank Blöchinger
Little Big Sister Of Mine
For Verena

You came unexpectedly into my dungeon
Where darkness surrounded the flame
You broke through the circle as soft as the sunshine
And knelt down to ease my old pain

I dared not to ask for the things that you’ve given
So unselfishly human and free
You showed me a forgotten reason for living
And held up a mirror to me

Chorus:
And you dried away my tears
You shared my hidden fears
Then you smiled a tear of your own
And two weary hearts started growin’
Into a soul of one
A feeling that I’ve never known
This fortune that I’m blessed to find
In this little big sister of mine

Your leading hands sowed the will to survive
Into a heart that’s been too long injured
You’re a jewel in the grey mosaic of my life
And I’m glad if I’m some stone in yours

Chorus:
And I’ll dry away your tears
I’ll share your hidden fears
I’ll smile a smile so bright
I am a friend by your side
I’ll always be thankful and true
To the wonder that I found in you
To the fortune that I’m blessed to find
With this little big sister of mine

© 2000 by Hank Blöchinger
Love Is A Child Of Freedom

Chorus:
Love is a child of freedom
Freedom is the father of your time
You will have a friend whenever you need him
If your love is a tie that never binds

The window’s open, the curtain’s drawn for the hot sun
You say you’re just relaxing here for a while
In my rockin’ chair with sweet songs over the headphones
I enjoy smiling for hours at my sleeping child

Repeat Chorus

Eyes can’t see all there is in love’s beauty
It’s a wonder between partners in love
Keep it holy and you won’t feel it’s a duty
Follow your heart and you’ll have more than enough

Repeat Chorus

If your love is a tie that never binds
If your love is a tie that never binds
Love is a child of freedom

© 1993 by Hank Blöchinger
Mama’s Hands

Mama’s hands, sewing the curtains
Under pain washing your pants
Weeping the babies, they take every burden
Never resting, these Mama’s hands

Mama’s hands, so slender and tough
Too much for counting the help they lend
It’s just like feeling every kind of love
Whenever you touch your Mama’s hands

Chorus:
Mama’s hands can rule this world with love and peace
Food and clothes for every child there is
A last kiss at your bed and a prayer for the night
Mama’s hands turn everything alright

Mama’s hands, they’re working for free
Expecting nothing, doing more than they can
We’re just ungrateful, ashamed we should be
Empty-handed waiting for Mama’s hands

Repeat Chorus

© 1990 by Hank Blöchinger
Maybe You Might Think

Maybe you forgot me
I swore I wouldn’t do
I got a lot of photographs
Reminding me of you
The first time after parting
I took the time to call
Still waiting for an answer
But you never call at all

Chorus:
Now I remember some hard times that I had
When quitting life seemed to be the best way
So maybe you might think that I might be already dead
But girl, life just looks well for me these days

How about your son
Again for me give him a kiss
I took him ‘round so many times
A pleasure that I sometimes miss
Once I’d like to touch your hair
If it’s long enough when breezes blow
Now I pretend that I don’t care
‘bout things that I might never know

Repeat Chorus

© 1989 by Hank Blöchinger
Me And Stevie Rebel

Seven years might be a long time for strangers on the run
But lately, my friend, they even do not seem to me as one
Just like we’d be starting still and never see the end
We’re at the point to classify a buddy as a friend
Me and Stevie Rebel
Me and Stevie Rebel

Learning faster from each other meant us so much time to win
Growin’ together to turn the ode of friendship into a hymn
We’ve been sailors overseas, facing every storm
And time made us swear without words to last the day we’ll be reborn
Me and Stevie Rebel
Me and Stevie Rebel

Defending the notion capitalism cannot make you free
Never counting money, just the pages of our book called “Liberty”
Trying to walk the lonely road of justice and sincere tongues
And I swear to you to love the hate is a thing we’ve never done
Me and Stevie Rebel
Me and Stevie Rebel

We share the right to see some things from a different point of view
Laughing sometimes ‘bout some little faults doesn’t mean to break a rule
The life we led was good enough to prepare us for the rest
Things may fail or turn out right, we have learnt to give our best
Me and Stevie Rebel
Me and Stevie Rebel
Me and Stevie Rebel
Me and Stevie Rebel

© 1989 by Hank Blöchinger
Moral

I had a boss
Who still gets everything
I know his machinations
No one accuses him
They all tell me that’s the powers that be
But where’s the moral

I knew a man
Who was so ashamed
‘Cause his son was gay
While he used to deceive
His wife with his secretary
And talked of moral

Then the conservatives
Who tell me how to live
They took God’s Holy Sign
To reach for every dime
They took His Name and unashamed
They took the moral

My father told me
My mama told me, too
Of truth and honesty
The way that they raised me
‘Cause in the end you ain’t a friend
Without moral
In the end you ain’t a friend
Without moral
Without moral
Moral

© 1993 by Hank Blöchinger
Must Feel Good Being Your Friend

Spoken:
This song is meant to be a small temptation for a big sensation

You’ve stunned me that night with the spell of your eyes
And the charm of a dream from above
I felt weird with my beard but I will compromise
So I promise you I’ll cut it off

When you sing like an angel you brighten the night
In a way no sun can at all
As long as you don’t see how I look from inside
I keep feeling ugly and tall

Chorus:
Talking with you makes me want to live
To cherish the times we could spend
I don’t care about things that you cannot give
But it must feel good being your friend

When I saw your picture that hangs on your wall
My poor heart eagerly smiled
The only one picture as I can recall
That made a break-in seem worthwhile

Right now I just dream of caressing your skin
And feelin’ I’d fin’ly come home
Oh, I wish that you’d prove what a liar I’ve been
When I sang I’m born to be alone

Repeat Chorus

Must feel good being your friend

© 1991 by Hank Blöchinger
Never Love Somebody Too Much

I sing it for another man in black
Who failed in brightening up somebody’s life
A disillusioned life on the sidetrack
He learned it hurts the most the more you strive
Before you end up leaning on a crutch
Never love somebody too much
Never love somebody too much
Never love somebody too much
Never love somebody too much

It’s for a poet who is unlucky in love
And writes some perfect lines in blood-red ink
Made to feel he’ll never be enough
The higher he flies the deeper he will sink
Don’t waste your time and wait for a human touch
Never love somebody too much
Never love somebody too much
Never love somebody too much
Never love somebody too much

Protect yourself from feelings when you can
Don’t get hurt, don’t let’em make you bleed
It’s not the time to be a selfless man
Don’t let your love become a one-way-street
Before you end up watching things you shouldn’t watch
Never love somebody too much
Never love somebody too much
Never love somebody too much
Never love somebody too much

© 2013 by Hank Blöchinger
Nothin’ No More

And the times were good except some money affairs
That everybody had, so we didn’t care too much

Chorus:
We were old friends, way back when we were young
We called us old friends, so many secrets before
We were old friends, the best that we’d ever known
Now we ain’t nothin’ no more
We ain’t nothin’ no more

Time makes friends and a moment enemies
Now we are neither this nor that, we’re something in between right now
We found ourselves in tales of some old-fashioned book
One called them good stories while the other one took them for real

Chorus:
We were old friends, one for the other with pride
We called us old friends, like some old sea and the shore
We were old friends, but now the tide can’t hide
That we ain’t nothin’ no more
We ain’t nothin’ no more

Time’s a fever that only time can heal
With a feeling for the future, so don’t ask me how I feel right now
I could cry while tryin’ to remember how to laugh
About the fun that we had and the fun that I might have on my own

Chorus:
We’d end as old friends, that was the promise we’d done
We called us old friends, never that faith before
Now we are old friends, if old means over and gone
We ain’t nothin’ no more
We ain’t nothin’ no more

And the times were good except some bad love affairs
That everybody had, so we didn’t care too much
Now we ain’t nothin’ no more
We ain’t nothin’ no more
We ain’t nothin’ no more
We ain’t nothin’ no more

© 1998 by Hank Blöchinger
Old Man’s Christmas

I thought it would be just an ordinary day with hanging around in my flat
Well, flat is the right word, I’m feeling this way, even my dreams just make me sad
I made and mailed my presents a few days ago
For the few dears left somewhere far away for me
But tonight I’ll be lonesome, got nowhere to go, I even got none of them trees

Chorus:
I say, “Hello, sweet Jesus, welcome in my heart, welcome in my home
This is an old man’s Christmas, and I feel so alone”

I thought I cook myself a wonderful meal and start cuttin’ the onions and cry
Anyway, it’s not that hunger I feel, something inside keeps sayin’ “Goodbye”
And “Goodbye” was the last word of a lovely young voice
I miss that little girl that used to be here now and then
Sometimes I find some pieces of her toys she’s forgotten here I don’t now when

Repeat Chorus

It’s such a shame how her parents and me fought until we fin’ly split up
All there is left now are some toy-memories and a laughin’ clown on a teacup
But laughing seems to be something I’ve learned to forget
Since her Mama and her Papa took me off her mind
Since they took all of the joy that I had, the worthiest an old man can find

Repeat Chorus

No use to complain about some wounds that don’t bleed, so I get myself some bread and cheap wine
I got everything they say old men would need, well, my final luck will come in time
“Be glad that once you had what you have lost, don’t bemoan!”
This is what some epitaphs on old graves say
And it keeps me wondering what line I will own when soon enough I pass away

© 1995 by Hank Blöchinger
Old-Fashioned Friends

I daren’t to say, “I love you”
Not even in a song
Though I’d say it is true
But you might get it wrong

My fairy-tale ambitions
May sound a bit antique
Sure I love to kiss you
But only on your cheek

May some keep fighting for you
We’ll never be sweethearts
We are just old-fashioned friends
But we will never part

Chorus:
And the light in your eyes will never shine for me
‘Cause I can resist the thrill I’m forced to see
And should the light of my eyes shine too bright and make you blind
Let’s both close our eyes and be friends all the time

Repeat last Verse and Chorus

© 2000 by Hank Blöchinger
On Brighter Streets
For Cicci (1967 – 1990)

Now you’re resting, we can’t believe
Too hard to face you’re down there
In mother earth which stole you like a thief
Tonight you should be right here

I’ve been praying to turn the truth
To say she’d spoken a lie
That night she told me the bitter news
My mind keeps on to deny

I can see you, we all can
Dropping by your old friends
All I do is believing we’ll gather again
Once in the promised land

We surely miss it, your smiling face
We say you’re still on the run
That’s how I know that human race
Missing just when someone’s gone

This is my comfort when I think ‘bout life
Be sure that I think a lot
You’ve already seen the better life
Free in the beauty of God

Goodbye, my friend, until we meet
I’ll try to get my earthen luck
But once I’ll find you on brighter streets
Beating a gold puck

© 1990 by Hank Blöchinger
Premonition Of Nevermore

Must’ve been a year ago
That he left, now I don’t know
Where he went, maybe home again
He came from a foreign land
Years before to be my friend
But now there’s fire around his hometown
Will I ever see my friend alive, alive, alive again

His homeland is still in war
Don’t know what they’re fighting for
And I never will, what makes a human kill
I still hear what he once said
But I can’t imagine that
A gun in his hands, I wouldn’t understand
Will I ever see my friend alive, alive, alive again

Bridge:
Don’t know which side he stands for, anyway it’s wrong
Nothing matters anymore when everything is gone
Will I see my friend smile, smile, smile again

I still can hear the doorbell ring
Late at night, and when I opened him
He looked at me a little helplessly
He came in, wiping off some tears
And said, “I wish my brother was here
But he went to defend the broken fatherland
Will I ever see my brother alive, alive, alive again”

We talked about it for a while
Then he got up, and with a smile
He shook my hand and said, “Goodbye, my friend!”
Now as I’m remembering
It’s if I was an old man then
Who let his son go to war and didn’t know
Will I ever see my friend alive, alive, alive again
Oh, I long to see my friend alive, alive, alive again
Lord, I have to see my friend alive, alive, alive

© 1993 by Hank Blöchinger
Preparing For The Funeral

I complete the tape I wanna hear
When they throw my body down
With the songs I’ve loved and that’ll fit that sunny day
I won’t be sorry, I cry no tear
When my body hits the ground
My heart will be stunned while I fly, that’s the safest way

Chorus:
I’ve gotten tired of lookin’ in the mirror and seein’ a livin’ mistake
I won’t regret a life without love I’m gonna leave behind
I’ve lived a little bit too long alone, enjoying any kind of ache
All that I feel sorry about now is all that wasted time

I write my cards of “Goodbye”
And “Thank you” for my special friends
With a “Sorry for the midnight-calls” and “I won’t bother no more”
I wish we’d share the last night
But they wouldn’t understand
That I’m so excited for the joy I’m headin’ for

Repeat Chorus

I’ve lived a little bit too long alone, enjoying any kind of ache
All that I feel sorry about now is all that wasted time

© 1992 by Hank Blöchinger
Provisional Appraisal

They sing, “I can’t live without you”
That wouldn’t suit in our case
We still do what we’ve been about to
Tryin’ to make it through our maze

I don’t deny that I could love you
But that’s a matter of time
Up to now I don’t dream of you
But actually I wouldn’t mind

Chorus:
As long as I just feel a phrase dwell
That sounds vacant and wrong
I’ll write provisional appraisals
Instead of empty love songs

I know a lot of these expressions
They’re as harmless as safe
Sure I feel a great affection
But up to now I don’t crave

Double-crossers make their promise
Then they cause a lot of tears
Hear how enticing their old song is
But could you love me that insincere

Repeat Chorus

I don’t deny that I could love you
But that’s a matter of time
Up to now I don’t dream of you
But more and more I wouldn’t mind

Repeat Chorus

© 1991 by Hank Blöchinger
Pure Love

Our imaginary child is seven years old now
I named it Angel Glory though I know you wouldn’t agree
We had a silver story and I turned it to gold somehow
Mad enough to believe in you and me

Faded songs on forgotten tapes scare me now and then
I’m stunned when the piano starts on “I’ll Remember You”
Poems, smiles and promised love, forever it was meant
Ain’t it funny, after all these years I still do

Chorus:
Pure love don’t ask for anything
Pure love don’t need the love you’d bring, pure love, pure love
Pure love means I’m glad you are
Pure love is the joy within my heart, my heart, my heart

I wonder what you’ve been through since we’ve gone separate ways
I wished I’d see you sometimes, somewhere smiling again
Just a sign that you are fine, you wouldn’t have to stay
Angel Glory and me, we would understand

Repeat Chorus two times

© 1995 by Hank Blöchinger
Regularly Blue

I met an old friend, smiling ‘cause he found his love of life
A brighter smile than ever, he says once she’ll be his bride
And all the folks around him are so pleased at his good mood
Some of them just call him “charmer of the neighborhood”
And I’d smile, too, but I’m regularly blue

Well, I sit here some longer nights, my mind is in a mess
But we’ve got a lot of Southern Comfort in the west
My hamster turns in circles, he’s spinning ‘round and ‘round
I’ve bought him just to have someone to fondle when I’m down
And I spin, too, ‘cause I’m regularly blue

I don’t miss no material thing, got all that hifi-stuff
But more and more it bores me and it proves to be a bluff
I’m locked inside an airplane with handles made of gold
I’ve never thought that freedom could make me feel so old
I lost my crew, I’m regularly blue

The sun will sink and rise again and it will shine a while
Shadow turns in circles and my old friend still smiles
Future’s just begun like the present of the past
I can’t afford to say I miss a thing with all that comfort in my glass
Yet I’m not through, just regularly blue
Yes, I’m not through, just regularly blue

© 1991 by Hank Blöchinger
River Of Life

Roll on, roll on, river of life
Roll on, roll on, river of life
I’m so lucky, I got my friends with me tonight
Roll on under the guiding light of delight

Shine on, shine on, light of delight
Shine on, shine on, light of delight
Brighter than this old sun has ever shone
Shine on and pass your love on everyone

Live on, live on, precious seeds of love
Live on, live on, precious seeds of love
Come up and finally let peace on earth arrive
Live on, watered by the river of life

Repeat first Verse

Roll on under the guiding light of delight

© 2006 by Hank Blöchinger
Satan And A Saint

It wasn’t at midnight
It wasn’t at daylight
Time had no name
Just the places were the same
Surrounded by the howl
Of a beast and an owl
Walking hand in hand
I seen satan and a saint

They had everyone’s face
Of each human race
They had everyone’s age
And whispered smilingly in rage
They were good, yes so bad
And poor with everything they had
And in everyone’s friend
I seen satan and a saint

Any preacher might be a slayer
Any lawyer a betrayer
And some mothers tender whores
And tender fathers brutal lords
Pray to heaven, preach in hell
Then go inside, you might as well
Between your soul and your brain
Find satan and a saint

© 2000 by Hank Blöchinger
Say You Want To (And You Will)

You could have a partner if you believed in me
I know I’m not pretty, but beauty can’t replace a stand
I just wonder if you care about what you see in me
But you don’t have to love me, anyway I’m your friend

A one-night stand’s just a sad night’s romance and more bitter than sweet
We are worth much more than disappointment of such a waste
Believing in eternity might be a self-deceit
But just the imagination of the chance leaves me so amazed

Chorus:
Say you want to and you will
Will to say what you feel
Feel the will and you grow
Grow to feel what you want to
Want to grow in what you say
Say you want to and you will
Say you want to and you will

We could have beautiful visions we never dared to see
We could go for what living holds in store
I could tear me apart to show you what’s inside of me
You can be free enough to see your friend nevermore

Repeat Chorus

©1993 by Hank Blöchinger
Shorty

Shorty and his brother were
Friends from their infancy years
More than buddies, perfect twins
One by one the next of kin
Out on that troubled road they’d learnt to share
They always found solution there
Ask ‘bout secrets, they had none
Sometimes their parents thought they’d just one son

Shorty and his brother had found
A band of friends in their hometown
Spending glory nights, having fun
On the “Golden Lake”, watching the setting sun
Shorty’s brother was first to have a car
They drove from town to town to discover new bars
One year later Shorty had his own
Proud of a freedom he had never known

Spoken:
So it happened one night they met in town
In their favorite pub, a few friends around
With lots of laughs ‘til they felt tired and got up to go home
Except Shorty who smiled, “This night is still going on!”
Shorty’s brother and the friends left the bar
While Shorty drank up and then he went out to his car
Turned on the music, turned on the lights
Turned on the engine and rushed through the night

In the wee wee hours his brother woke up
By a ringing noise just like the living-room-clock
Though he was dreaming ‘til down on the first floor
He heard footsteps and then it rang once more
He got up as quick as he could
Down in the hall where his parents stood
The first time he saw his father cry
An hour ago Shorty had died

Shorty’s brother didn’t know
How to go on with half a soul
With half a heart to share the days
In some old bar or familiar place
Once there was always a way to find
But when in grief you’re just killing time
The bad one is slowly going on
The good one will never come
Shorty died so young

Spoken:
But I forgot to tell you
Shorty’s brother, he still got friends
Just like Shorty

© 1990 by Hank Blöchinger
Simple Truth

Oh, I love you, yes, I do
But I can do that everywhere
You may leave me sad and blue
There ain’t no need for you to be there
Go on and fool around with someone
Who really seems to be enough
I just hope you’re not alone
The day you realize my love

Well, I fought for you, yes I did
But you shot me down with a smile
Then you cured me with regrets
And gave me hope for quite a while
But the more my yearning grew
The less I saw the light above
Well, I hope there’s someone with you
The day you realize my love

Bridge:
Truth is the cleanest dirt
Rain is a tear that can fly
Life is a four-letter-word
Death is a visible sigh
I can’t stand the sun
Laughter drives me insane
Darkness and me are one
‘Cause love is nothing but pain

And I still love you, yes, I do
And I can do that everywhere
You may leave me sad and blue
There ain’t no need for you to be there
Go on and fool around with someone
Who really seems to be enough
Sometimes I wish that you‘re alone
The day you realize my love

Fade out with last two Lines

© 2000 by Hank Blöchinger
Some Never Fade

Some are like diamonds, some are like stone
Some talk at random, some go to the bone
Some just pretend, some are close to first aid
Some suddenly end, and some never fade

Some have a wisdom, so holy and true
You know you’d miss them whenever it’s up to you
Some caught you forever, some are hidden in shades
Some make you shiver, some never fade

Some are like old friends, some couldn’t stay
Some last until the end, some taught you to pray
Some give you a sign, some are worth to await
Some may change your mind, some never fade

Some laugh like a woman, some cry like a man
Some are real human, some too hard to understand
Some taste like freedom, some seem overpaid
Some make you need’em, some never fade

Some come like a feather in a soft humming style
Some may change the weather and the rain makes you smile
Some never got written, some just were too late
Some come and just fit in, some never fade

Some stumble and fall, some move too fast
Some hit like a punch ball when they come from the past
And you’re drawn to their light, what a mood they create
You finally get them right, and some never fade
Some never fade
Some songs never fade

© 1997 by Hank Blöchinger
Something I Never Had

Love can’t be measured like silver or gold
It can heal you or just drive you mad
It may change your life or be a story untold
When you lost something you never had

Just a touch of your hand and the smile in your eyes
The most charming one I ever looked at
Is it the pain in my heart or another hope that dies
I just lost something I never had

Only one night ago and this day seemed so long
Tell me why am I feeling so sad
I should be glad I heard some music of an unwritten song
I only lost something I never had

My mind does its best in tryin’ to understand
But my heart cries for what it can’t get
And the road that I stagger turns into a dead end
Because I lost something I never had

Thank you for the shelter of your friendly hand
And for your laughter I’ll never forget
At least I got the chance to remember a friend
Instead of something I never had
I swear I will always remember a friend
Instead of something I never had

© 1998 by Hank Blöchinger
Sometimes The Stillness

Life sometimes is nothing but noise
As if God cleaned up His box of toys
There’s a lot of gossip, traffic and whirling around
Peace of mind’s too quick to get caught
There’s a painful echo for every thought
And Lady Silence’s world tour doesn’t lead her to this town
And I yearn for the spirit of a chapel at three a.m.
Sometimes it seems the stillness is my best friend

We started oh so perfectly
The night was dark, but we could see
Over the horizon in each other’s eyes
Then when the spell began to fade
The words got lost in the daily shades
Where time makes truth lose the last disguise
Luck is just a matter of the moment
Sometimes it seems the stillness is my best friend

A little island in the northern sea
Not a noise to bother me
Just a soft October breeze as I walk on
There is nothing to misunderstand
I got some papers and a book in my hand
And a peace in my heart that I’ve never known
I send a quiet prayer for feeling reborn again
Sometimes it seems the stillness is my best friend

Luck is just a matter of the moment
And I’m lucky when I’m with my best friend
Sometimes it seems the stillness is my best friend
Sometimes it seems the stillness is my best friend

© 1998 by Hank Blöchinger
Song For Me

Would you sing a song for me when I go
Would you smile me down while lifting up my soul
For the lies that I’ve been told and the truth I’ll get to know
Would you sing a song for me when I go

Would you play a tune for me when I leave
As a sign not to forget but to forgive
As a spiritual relief that carves out wisdom of the grief
Would you play a tune for me when I leave

Would you speak some true words when I’m on my way
As a memory for the words I couldn’t say
For the prayers I didn’t pray which I‘d need so much that day
Would you speak some words when I’m on my way

Would you sing a song for me when I’m gone
To remind yourself that once we will be one
Because the seeds of love I’ve sown at least shall blossom at the throne
Would you sing a song for me when I’m gone

© 2000 by Hank Blöchinger
Standing On The Crossroads

The stranger, he may tell you, and a good friend tells you, too
The stranger is a wiser man, but he ain’t that close to you
Different sides about a plan, so hard to make a choice
And if no one tells you for what you’re bound, it’s time to listen to your inner voice

Chorus:
If you’re standing on the crossroads, not yet sure of your decision
Your future is your own, don’t let their heaven become your hell
For you’re the only one to live it, the change needs your own vision
Just try to live it straight ahead and be convinced about yourself

Expectations will take you out on the road again
Freedom will get a new meaning and you’ll be what you never been
Without a goal, just shaking off all the things that would bind
Tryin’ to form your destination out of the dreams you’ll find

Repeat Chorus

Every single way you go depends on so many things 
Crossroads may lead onto highways or in dead ends of different means
Strangers give you some advice or they just show you the way
And before they turn into friends they’re part of the old yesterday

Repeat Chorus

© 1990 by Hank Blöchinger
Still Grateful

I’m still grateful for the lessons that you taught me
To be as true and honest as you can
And I’m grateful for each hour of joy you brought me
I’m just sorry for the way we had to end 

Yes, I’m grateful for the man I could look up at
With a soul so true that made me find new friends
And I’m grateful for a picture in my pocket
And the stories it could tell from way back when

Chorus:
Years and age don’t keep you away from learning
When faith turns into something to regret
Your silence marks the point of no returning
No one broke my heart the way you did

I’m still grateful for the times we shared together
Which meant more to me than you could understand
For you’d be guiding me through stormy weather
I’m just sorry for the way we had to end

Repeat Chorus

I’m still grateful for this old road that I’m still walking
Where you taught me to help others when you can
And showed me there’s more to it than just talking
I’m just sorry for the way it had to end
Yes, I’m so sorry for the way we had to end

© 2013 by Hank Blöchinger
Still Unforgotten (Shorty’s Recall)

Sometimes we miss you badly
Each of us his speacial way
One throws in an old mem’ry
And the mood gets a little of grey
He only wanted to remind us
But without even calling your name
Of some old days we left behind us
And now he feels a bit ashamed

Chorus:
You see you’re still unforgotten, brother of that brother of mine
We’ve learnt to deal with your death now though we still don’t agree
Time may be a great healer, but scars will last the time
There’s always one man missed in the “Seventh Georgia Cavalry”

I wonder what you’re doing now
Are you lending someone a hand
Or rolling just a smoke of grass
Or marching in an angel band
Sometimes I hear your voice so clearly
It seems you have never died
Then when I face the truth it’s half as hard
I know once we’ll be reunified

Repeat Chorus

© 1992 by Hank Blöchinger
The Castle

Don’t it make you happy, don’t it make you free
Knowing you can be yourself while always being loved by me
I don’t want to change you ‘though I would like to make you mine
The future would be easy with all the load we’d leave behind

I wonder how to show my love for it’s not for the eyes
But if it was a castle you were stunned by the size
It’s too huge to imagine, the tallest of the tall
You could daily change your rooms and you would never see them all

Bridge:
Do I deserve luck, do I deserve pain
Or dreaming of the sunshine while standing in the rain
I keep my answer simple and easy as a sin
I deserve to love you, the rest is written in the wind

Though I prefer a breeze I wish there was a storm
Blowin’ you in my castle where we both could feel reborn
There ain’t no gold or silver, but there is so much love to share
And the floors are paved with hope, and pretty dreams are in the air

Sometimes I’d rather burn it down, for it never was a home
Maybe at least the whirling ashes would follow you wherever you roam
Reminding you of someone who never was enough
And of a castle left alone with an immortal burning love

© 1999 by Hank Blöchinger
The Children Who Ain’t Children Anymore

There’s a child down in Asia and he’s not the only one
With an aching neck and a broken back for his work you’re standing on
But that carpet was so cheap, and you’ll never know his name
And his hunger cuts so deep, deeper than a bloody chain
And you’ll never know the pay they’re working for
The children who ain’t children anymore

One came down with a camera for some hidden movie shots
Of a little girl in a blinded world whose tears flowed like her blood
And they gave her no injection, and the witch cut deep enough
The girl will never feel no pleasure when she’s forced to making love
And I wonder what good this torture is for
For the children who ain’t children nevermore

Bridge:
Children get mistreated in a world turned upside down
There are wars beneath our battles where the tears could make you drown
I thought children are the future, I thought children are our pride
But we threaten them and yet believe we’d ever see the light

There are gangs in your hometown who are trying to be bold
With some blackmail for their cracknails and the anger in their soul
And their life is like a movie where the fast forward is pressed
And between hiding and running just the fastest pass the test
Then they stumble as they realize the score
The children who ain’t children anymore

Repeat first Verse

© 1995 by Hank Blöchinger
The Circle Of Love

I found a different meaning in saying “I fell in love”
Because it depends on time like love at first sight
A tender smile and sincere eyes you’re thinking of
And you feel right now this could fill your lonely night

I can’t recall how often I felt again I fall
But it didn’t come from the heart, so it left me undone
A love with all its pain I had after all
Twice in lifetime and the pain is still going on

Chorus:
None of them could give me back what I felt
Still I feel the same but both of them don’t know
Time may slowly close the doors of hell
But love remains and love won’t go

You may think that I’m sad, but I ain’t
Though it still hurts now and then I’ll survive
When love is pure there’s nothing to complain
It’s something to feel glad about it’s alive

Chorus:
May they take my love to someone else
Once I’ll get it back from somebody new
Blessed if we’ll end like in old fairy-tales
Blessed if she’s got to learn what I gone through

© 1991 by Hank Blöchinger
The Clean-Up

I am the one they never wanted
I am the one they didn’t need
I am the one they only looked for
When they’d need someone to make his blue heart bleed

I am the one who wouldn’t say much
Reactions happened just inside
Where the feelings used to hurt the most
And the anger and the shame used to kiss me good night

Chorus:
I guess I gotta clean up my weird mind
Gotta learn to leave some blues behind
Whisper to any dummy I can find
“Come on and kiss me where the sun don’t shine!”

I’d rather worry about my stomach
Than whatever they might think
I guess I’m better off drinkin’ alone
Than have someone around who just spits in my drink

I was the one they never wanted
I was the one they didn’t need
I was the one they only looked for
When they’d need someone who seemed so easy to cheat

Repeat Chorus two times

© 1998 by Hank Blöchinger
The Cradle & The Coffin

Thousand miles away and yet so close to yesterday
And just one step beyond where I began
Trembling in the stillness as if the mother had gone away
For a moment when she thought the child’s asleep
In that stillness I still silently weep
In that stillness I still silently weep

Thousand nightmares later, left in thoughts I cannot tell
Where the cradle and the coffin are the same
There’s a ringing in my ears, sometimes I hear a lonesome bell
For salvation, or to ring a dream come true?
Awake I’m waiting to awake, that’s all I do
Awake I’m waiting to awake, that’s all I do

I’m gonna find me an island under northern skies
Shaking off my nightmares one by one
Breaking any ties before this broken body dies
In a stillness of a new and unknown kind
With room enough for my tangled mind
With room enough for my tangled mind

Repeat first Verse

© 1997 by Hank Blöchinger
The Crew That Never Ends

In the shadows of a candle
I see those I love to know
A well-known mood is there to greet us
No one has to feel down below
As the daily trouble fade
And I sit down here with old friends
Tomorrow’s hidden from the shade
Because this night won’t come again

Chorus:
Feel the glory of our freedom
See the moon sends us his light
Stars above if we should need’em
We’re celebrating through the night
There’s no use to find a reason
We’re taking any chance we can
We’re that ones through every season
We’re the crew that never ends

Some old memories just caught us
From the old times we have spent
And everyone gives us a story
And we’re laughing more than then
I fill the glasses one more time
A night like in the promiseland
You fill the senses in my mind
It seems I’d live our life again

Repeat Chorus two times

© 1987 by Hank Blöchinger
The Fool

It’s hard to face you’ve fallen down again
By someone’s hand reaching out for you to be his friend
A feeling that leaves you too low to get upset
For a while you can’t separate good from bad

Chorus:
Most of them have been using me
Which I have shown a bit humanity
They’ve taken it just smilingly
I’ve paid with my identity
Sometimes love is so free

Oh no, I don’t regret any good thing that I’ve done
I don’t complain about feeling left alone
The intentions were mostly sincere, that makes it worthwhile
When I looked in the mirror I never found their kind of smile

Repeat Chorus

Sometimes life seems so easy to misunderstand
It’s just what you feel and not what you’ve got in your hand
You may laugh at me and say I do foolish things
But I say, “Better be a good fool than a bad king”

Repeat Chorus

Sometimes love is so free
But I never get that kind of fool out of me

© 1991 by Hank Blöchinger
The Grief

He’s out there with the ladies, just without you
And every thought of him just gets you down
The way that he might touch you is an illusion you’re going through
And all that’s real is the taste of hanging around

Chorus:
You hear your sweetest songs, but they can’t help you along in a room of make-believing
Someone’s singing clearly, but all you’re hearing is a voice that’s turned on anyone else
Lots of folks might be laughing at those who do their final leaving
But to feel it means the grief is on yourself

The pages of your diary are empty but wet
You dry them softly as he might touch those knees
You feel like if you’d go now there was nothing to regret
It’s just a shame how useless life can be

Chorus:
And he can’t hear you call or help you if you fall in a room of self-deceiving
Once there was a back door through all the lowest floors, but now it seems you’re walking through hell
Lots of folks might be laughing at those who do their final leaving
But to feel it means the grief is on yourself
Lots of folks might be laughing at those who do their final leaving
But to feel it means the grief’s just on yourself

© 1992 by Hank Blöchinger
The Old Black & White

The old black & white have more color inside
Than most of the pale painted pictures of today
I’m drawn to the magic of the pioneers of art
The action on the screen now cannot blow their dreams away

Chorus:
How can you say you switch off your TV
Whenever there’s an old black & white to see
Yes, they are old and their actors are dead
But never their moves or the words they have said

You haven’t seen much until you felt the Lubitsch touch
And Cooper on a high noon still thrills a lazy afternoon
Twelve angry men say more than Rambos ever can
And once you like it hot you’ll like that Wilder pretty soon

Repeat Chorus

Each man’s life touches so many other lives
Capra showed he leaves an awful hole when he ain’t around
Each movie you see is based upon a family
There ain’t no child without a Dad in Tinseltown

Repeat Chorus

Chorus:
How can you say you switch off your TV
Whenever there’s an old black & white to see
All I switch off is the color for sure
When Laurel & Hardy are running restored

© 1996 by Hank Blöchinger
The River Will Never Run Dry

Chorus:
I’m singing this song for the River
Soft as a sweet bye & bye
I’m gonna make it last forever
The River will never run dry, never run dry

This song’s just for me, as a lone stranger’s plea on the shore
It don’t mean a thing to those who never cling to his words
I hear a brave melody lasting wild and free for evermore
But sometimes I feel Brahman’s son is so real, it nearly hurts

Repeat Chorus

Death is a secret and we’re gonna keep it alive
But once we are gone this old mystery is none and we’re free
The more I think of it the less I’m afraid of dying
From here we’ll deliver us all in a river to the sea

Repeat Chorus

© 1996 by Hank Blöchinger
The Road

Daddy, would you tell me why a man is born to fight
When I was a child life seemed so easy
Growin’ up in a home where everything seemed alright
Makes the shakin’ loose seem much too busy

You wanted me to look for somethin’ I could never find
I even lost the way back home again
Daddy, would you tell me why we’re running out of lines
Maybe I could try to understand

Chorus:
See the way how the road forms a man’s life
And how the bitterness of a dream can get you down
But the glory of my dreams gave me the will to survive
On a road for which you can’t imagine that I was bound

Daddy, don’t you tell me it’s all been wasted time
In all those lonely nights I’ve been working hard
But one of us will always be unsatisfied
And wish the other one to play another part

Regular income and comfort civil servants earn
Means a job I never planned to do
Sometimes I hear you say, “There’s a lot you’ve gotta learn!”
And wish you hear me wish the same to you

Repeat Chorus two times

© 1990 by Hank Blöchinger
The Soul Of Shadow

Silently I’m looking at your empty cage
Thinking of the comfort that there was
In my book you remain as a special page
Last night I had to mark it with a cross
I’m sorry, friend, she had to put you down
Now it’s up to me to spin around

Chorus:
Where does the soul of an animal go
Is there a garden left concealed
Where has the soul of my kitchen flown
Does heaven have a trailing wheel

You would always listen when I had some news to tell
You sat up on your hind legs, full of charm
I miss your cold little paws and to fondle your soft fell
Or holding you while sleeping on my arm
They say your death ain’t worth to be bemoaned
They don’t see you were a part of home

Repeat Chorus

May you find your meadow, may it have no fence
May all the other animals be meek
May the cats play hide-and-seek with you and be your friends
May you always fill your chubby cheeks
And if you meet an old black dog that cannot swim
Would you tell him I still think of him

Repeat Chorus

© 1993 by Hank Blöchinger
The Story Of Leonard Walker

My name is Leonard Walker, I am almost seventy
My daughters and my son are those who mean the most to me
I’d been married almost fifty years, Katie’s been my wife
Despite of all we lived a decent life

My children left their father’s house, none of them would stay
People say I was unkind and made them go away
Gossip in the country seldom cares for what is known
Suppose it helps them bear the burden of their own

The daughters are well-married, settled in a foreign land
The son, he runs a nightcafé in town with his best friend
Now I’m the last one in the house, sometimes I curse a lot
But in the end they’re my own flesh and blood

Yes, I do regret some words I’d spoken in a harmful way
But that I’d been unjust is something nobody could say
I got my own biography, I was raised the way I am
As hard as my kind is to understand

Now, sometimes here at the window I look as far as I can see
Pleading, Heaven, tell me why you’re doing this to me
Well, I’ve learned it ain’t enough to be a decent honest man
It also takes some luck now and again

Well, no matter what I start with, it’s my fate that I will fail
There’s something strange inside my chest that hurts when I inhale
My doc wants to cut me open, but I don’t hold out any hopes
Someday he’d better cut me off the rope

Well, sometimes here at the window I look as far as I can see
And make-believe my Katie some day holds the gate for me
Although I sometimes doubt if I will recognize her then
For an Angel was the least that she had been

Ah, but those who passed away have got a right to rest in peace
Soon I’ll see the rainbow at the end of my disease
And then we will be reunified and lucky as can be
And stick together through eternity

© 2007 by Hank Blöchinger
The Survivor

Why should I believe you, why should I have faith in you
You look at me with hopeful eyes, and you say that you do
And that you were waiting for me, well, I’m waiting for some proof
We neither built ourselves a house nor lived under one roof

Once I trusted somebody who took all my trust away
Someone who had meant more to me than any prayer could say
The first time after I awoke from all my agony
I looked in the mirror and even doubted what I’d see

I don’t want to hurt you, no, ‘cause I know pain after all
But I can’t afford to dream of you ‘cause I’m so afraid to fall
As passengers up in the air need faith in the airplane
Survivors need to trust the ground to ever go flying again

Don’t you dare to touch me, please, don’t say a word of love
Golden hearts and silver tongues I’ve surely had enough
The color of your yearning eyes, for others it may be a sign
Your eyes won’t tell me just one word of what’s upon your mind

So why should I believe in you before your heart is tried
I’m sorry if I do you wrong, but I might as well be right
If your belief is a waterfall, my well seems dry to me
First I need some faith in me to fill it up, and then we’ll see
First I need some faith in me to fill it up, and then we’ll see

© 2000 by Hank Blöchinger
The Weeping

Vanderbilt, he wouldn’t hear them shout
Greens from first floor didn’t care about
Miller played his radio everyday
Brown and wife hated children anyway

Only Albert Lee was so furios
About the daily tragedy there was
Linda sat beneath him silently
And touched her bulging belly tenderly, so tenderly

Since they moved here a few weeks ago
They heard the weeping from the flat below
Tonight it sounded oh so bitterly
The sounds of inconceivable agony

Suddenly Albert got up from his chair
Got to the door and ran down the stairs
Linda watched him running, fearfully
While Miller played a Bernstein melody, a Bernstein melody

Albert’s rage could no more aggravate
As he listened to this children’s fate
Greens across them watched him through the spyhole
As he smashed in the door, fearless and bold

There was a sharp taste that filled the air
Of moldy food and smoke and sweat and beer
The girl cried under the table, full of blood
She was kicked at her head by that old slut, that drunken slut

Behind the door he saw the old man stand
Taking his five-year-old boy’s little hands
Pressed them against the top plate of the stove
Where the water boiled and burned them again from above

Albert seized the bastard and knocked him down
While the little boy sank unconsciously to the ground
Slowly the old man tried to get up again
Till he felt the water from the kettle in Albert’s hand, now you better understand

The slut was smashed ‘n’ she missed Albert after all
And the bottle smashed behind him on the wall
He picked up the boy in his arms and didn’t care
And with the girl at his side he went back upstairs

“My God, how awful”, whispered Mrs. Green
Miller said, “How can parents be so mean?”
Vanderbilt nodded at him, and Mr. Brown
Said, “Things like these happen in any other town”, in any other town

Vanderbilt, he wouldn’t hear them shout
Greens from first floor didn’t care about
Miller played his radio everyday
Brown and wife hated children anyway
Vanderbilt, Miller, Greens, Brown and wife
In each of us is a part of them alive

© 1993 by Hank Blöchinger
This Rotten Land

Hopeless kids of sixteen years
Got no direction to turn their fears
Got no future, so they give a curse
To the stooges just to treat’em worse
Anger and hate about a different kind
Are the best seed to let grow partners in crime
Day by day these blinded kids get more
Listening to their leaders like sixty years before

Chorus:
In a rotten land, I can’t understand
How me and my friends live in this rotten land

Violence, destruction and that heavy stuff
Standing ovations, serving Molotov
The right hand gets up above a Turk who dies
The cops are watching ‘cause the hate is organized
“We’re so ashamed”, says a congressman
“Let’s get some sleep and talk it over again
The opposition made a few mistakes
But tomorrow things look better when we awake”

Repeat Chorus

I’m really ashamed, I don’t deny
I’m no politician, I don’t have to lie
I just want freedom for everyone and peace
And everyone means everyone, no matter who he is

Chorus:
But it’s a rotten land, I can’t understand
How me and my friends live in this rotten land
It’s a goddamned land, I don’t understand
I still got friends in this rotten land

Ruthless kids live in a vio-land

© 1992 by Hank Blöchinger
Trading The Low For The High

Last night I heard all of my saddest songs
They couldn’t make me feel more blue
I lay there broke, missing my spirit that’s gone
And my mind was out living with you
My troubled mind was out living with you

Even my old friends seem like they’d like to shake me loose
I have been heavy too many times
Hanging around with a lady called booze
Each smoke is a nail for a cradle named shrine
Each smoke is a nail for a cradle named shrine

Each and everything that could be done is done
And never was done just for me
A last minor chord for my major one
May you survive my destiny
May you survive my destiny

May you call me crazy, singing some pretty spoof
Well, I have suffered too long at the low
But I believe in a living proof
About a secret that you’ll never know
There’s a secret that you will never know

When you’re really alone without a call on the phone
And with just a tear in your eye
When you’re down on the bottom, nothing’s going on
You’re just free enough to die
Trading the low for the high
Trading the low for the high

© 1992 by Hank Blöchinger
Waterfall

After all the lessons someone taught me it feels good to feel the sun
Freedom dances on my skin, and my soul and my heart and me are one
I feel older than the mountain that I sit on and as young as I can be
To live is everything, that’s what I see

A waterfall is roaring and the ending seems eternities away
No word ever spoken, yet he says more than a human voice can say
I never felt that great before and yet I got a feeling I still grow 
To live is everything, that’s what I know

The battles that I lost don’t mean a thing to me, just like the ones I won
I made it up here safely, and the rest is kept in mind but it is gone
Future, past or present, these are only words, no need now to think of
To live is everything, that’s present enough

Butterflies surround me and an eagle’s taking circles in the sky
The water that I taste is strong enough to quench my soul and keep me dry
My mind was never freer and the meaning of my life never so real
To live is everything, that’s what I feel
To live is everything, that’s what I feel
To live is everything and everything, yes, everything and everything I feel

© 2000 by Hank Blöchinger
We Didn’t Go To Spain (To End Like This)

Well, I split up one year ago with a buddy and his wife
Two different views of importance and three different views of life
Now their little girl’s the only one I miss
Then you and me and a black dog on a trip to Pescador
When we got there it was raining, never seen so much rain before
But we didn’t go to Spain to end like this
No, we didn’t go to Spain to end like this

Well, the mood was gettin’ darker, must’ve felt this way before
Yeah, when I played with that girl, stood in the opened balcony door
And I had to hear how true their true love is
I thought about how to help’em, but knew nothing new to say
Till I saw my friendship was no longer needed here to stay
But we didn’t go to Spain to end like this
No, we didn’t go to Spain to end like this

It’s said that time heals everything and cools the blood inside
But my heart knows some sad songs ‘bout some scars the night can’t hide
On a skin even a blind one wouldn’t kiss
I know the price of friendship ‘cause I paid more than my dues
But the more you give the more it hurts the moment that you lose
Right from the heart I tell you how it is
I didn’t go to Spain to end like this
I guess you didn’t go to Spain to end like this
No, we didn’t go to Spain

© 1995 by Hank Blöchinger
We’ll Be One

If you’re forced just to defend, I’m your friend
If no one lends a helping hand, I’m your friend
If they want to make you bend
And they just critizise and damn you
And if no one understands you, I’m your friend

Whenever you’re in need, count on me
When no one answers to your plea, count on me
Before they want you to agree
To a thing that you can’t be
And you lose your sanity, count on me

If you’re heading towards nowhere, I’ll be there
With a cross too heavy to bear, I’ll be there
And when you’re looking in despair
Too weak to pray a final prayer
And if no one seems to care I’ll be there

And before our hope’s all gone, we’ll be one
We’ll have a way to carry on when we’re one
And when they ask us what we’ve done
That we are shining like a sun
And where our peacefulness comes from, well, we are one

I’m your friend, just count on me, and I’ll be there
I’ll lend a hand when you’re in need to pray a prayer
Everybody’s on the run
To find a way to carry on
While you and me, we found our song, we are one
Everybody’s on the run
To find a way to carry on
You and me, we sing our song, we are one

© 1997 by Hank Blöchinger
Welcome Life (Lena Maria’s Song)

May you live, may you live, child
May you fill your heart with joy like it floods mine
You’ll be raised with a love of no other kind
May you live, child, welcome life

I’ve seen it in your Mama’s face sometimes she’d worried about you before
Then I’ve heard your Daddy’s laughter on the phone the day that you arrived
He sounded like a fisherman who’d strayed away and fin’ly reached the shore
Both of them were blessed by God to be the first to whisper “Welcome life”

May you live, may you live, child
May you laugh away your sorrow and make your people smile
Whenever you open your eyes it seems like a sign
May you life, child, welcome life

May you life, may you life, child
May you fill your heart with joy like it floods mine
Well, I’m giving up to try to describe my delight
May you live, child, welcome life
May you live, sweet child, welcome in life

© 1992 by Hank Blöchinger
When You Were My Hero (And I Was Your Friend)

When every heartbeat was poisoned with grief
You’d ease the pain and make me make-believe
Just like a father you’d take me by the hand 
When you were my hero and I was your friend

When I was as lonesome as a human can be
You filled the silence and shared it with me
You showed me a vision of the promised land 
When you were my hero and I was your friend

Though my old depressions still are alive
Your words of compassion always made me survive
When it seemed there was no use in tryin’ to get up again 
You were my hero and I was your friend

Repeat first Verse

© 2013 by Hank Blöchinger
Where Do They Go

In the canyons of the graffiti walls
There is no space for a natural game
Caught in a schedule they are playin’ at all
With odd gameboy friends and we’re not ashamed

Chorus:
When I was young I was roaming the fields
The meadows and woods, and now I think of these children
Where do they go
Where do they go

They don’t complain as long as they get
Whatever they want as long as they’re young
We’re satisfied when we satisfy them
May they do what they do, my God, what have we done

Chorus:
Whatever they learn comes from the TV
Murder and war and they’re learning so quick
But where do they go
Where do they go

I never raised a child of my own
But I can see it’s harder than it seems
Always to live as the perfect example
Remains a desire existing in dreams

Chorus:
I love my Mom and my Dad for giving us home
Raising four kids within their sorrow of life
Where do they go
Where do they go

© 1993 by Hank Blöchinger
While I Wish I Had A Friend

Thunder rolls across the dark horizon in the sky
Rain floods that old river of my dreams
Filled with tears for everyone I loved who left me dry
It sweeps away the hope that hasn’t been
Someone’s singing death is not the end
And I listen while I wish I had a friend
Someone’s singing death is not the end
And I listen while I wish I had a friend

Stranded on a lonesome shore of another make-believe
The lightning flickers memories in the sky
The road of broken chances becomes gravelly when you grieve
Another wasted time to reason why
For the old man with the bottle in his hand
He cheers at me while I wish I had a friend
The old man with the bottle in his hand
He cheers at me while I wish I had a friend

Looking from a tightrope at a self-destructive past
With the net of helping hands cut down and torn
Someone’s waiting eagerly how long that it might last
Till I begin to wish I wasn’t born
Right when I fall I will awake again
And shiver while I wish I had a friend
Right when I fall I will awake again
And I shiver while I wish I had a friend

Strangers on the stairway of the dungeon of my mind
Knocking while I shake with fear inside
Mumbling through a chained door about chains to leave behind
Chains that’d mark the turning of the tide
Is it me or them whom I don’t understand
Well, I’m waiting while I wish I had a friend
Is it me or them whom I don’t understand
I keep waiting while I wish I had a friend

Repeat first Verse

I had a friend
I had a friend
I had a friend
I keep waiting while I wish I had a friend
I keep waiting while I wish

© 1997 by Hank Blöchinger
Who’s Gonna Be With Me

Who’s gonna be with me when I get tired of hanging on
Who’s gonna be with me to change the last verse of my song
Who’s gonna be with me holding my trembling cold hands tight
Who’s gonna stay with me to mark the end of wasted nights

Who’s gonna be with me when faith and hope leave me again
Who’s gonna be with me at the funeral of a friend
Who’s gonna be with me to share the pleasures that may come
Who’s gonna be with me to make me feel that we are one

Who’s gonna be with me whenever I feel misused again
Who’s gonna be with me to prove at least I’ve got one friend
Who’s gonna be with me when all have vanished with their lies
Who’s gonna be with me to dry the water in my eyes

Who’s gonna be with me, tried with courage to be true
Who’s gonna count on me, proud of the things I still can do
Who’s gonna be with me to sow the seeds for one more dream
Who’s gonna leave with me to places that we’ve never seen

Who’s gonna be with me, lying around just cheek to cheek
Who’s gonna be with me to be a stand when I am weak
Who’s gonna be with me whenever I may fail again
Who’s gonna be for me a lover with the heart of a friend

Who’s gonna be with me when I begin to shake me loose
Who’s gonna be with me when I get old and sick and confused
Who’s gonna be with me when I’m in doubt where I belong
Who’s gonna be with me to hear me breathe out my last song

© 1997 by Hank Blöchinger
Who’s Sleepin’ Still

Chorus:
Who’s got the power and who’s got the notion
Who’s got a vision and who’s got the will
Who lives his dreams and who lives his emotions
Who takes his chances and who’s sleepin’ still

We’re all sittin’ in the boat of danger
We got the choice of heaven or hell
We sure can watch and wait for a wonder
And get victims of ourselves
Mother Earth is silently crying
Not to wake you up in your bedroom
Open your window, smell the taste of dying
Somethin’ bigger, man, will bother you soon

Repeat Chorus

Children are the world of tomorrow
May they never know the terror of war
We’ll give’em back what we once borrowed
Sadder than it was before
Politicians make decisions
Squander money, we ain’t getting asked
Leaving us a beautiful vision
Once we’re kissing with an oxygen mask

Repeat Chorus two times

© 1990 by Hank Blöchinger
Why Deny

Chorus:
You set me out of control
It’s not a matter of soul
It’s just my eyes are on fire
An ordinary desire
There’s something I’d like to try
So why deny

My moral is destroyed by wishes I’d enjoy
There’s nothing I pretend, call it a one-night stand
Too less to be a friend, I’m growin’ weak again
I thought I never would, but you just look so good

Repeat Chorus

You live alone and free, it’s up to you and me
You can leave me alone, I could take you home
Yes, I ain’t a saint, yet I ain’t ashamed
But tomorrow we’ll act as if we never met

Repeat Chorus

I wonder who I am and if you were a friend
But we can find it out the more we talk about
With the things we tell we could surprise ourselves
And find some qualities inside of you and me

© 1993 by Hank Blöchinger
Within Our Circle

Mike, he was a stand in times I stood alone
He said he loved me as the bible says you may
And so did I, no matter all the crazy things he done
We always found encouraging words to say
Until he suddenly moved away

Chorus:
How I lost my friends I still don’t understand
Must be the price of fin’ly growin’ up
How I lost my friends I still don’t understand
Must be the price of fin’ly growin’ up

Franky was in trouble since I remember him
He said I was the best friend he’d ever known
Too late I faced the truth and realized the fool I’d been
The longer the nights the faster the money is gone
And certain friends leave you alone

Repeat Chorus

Martin has a way to ease the hardest pain
George, he plays the tune of harmony
The lady knows how to find some comfort in some sad rain
And Stevie is like a brother in spirit to me
My God, there’s so much true relief

Chorus:
Oh, I still got friends, feeling alive again
Because friendship is like diesel for your heart
You’ll never freeze inside with such a human might
Friendship, my friends, never let this one slip away

Within our circle, strong enough for the coming day

© 1992 by Hank Blöchinger
Without Your Smile

Like trees where all the birds have gone
Like a shoulder, too weak to lean on
Like a summer and the sun had never shone
So sad without your smile

Like a candle where the wick got wet
Like a nightmare that you can’t forget
Like a blind man before a golden sunset
So dark without your smile

Chorus:
Like a well that forever ran dry
Like truth that’s hidden from a lie
Like living with no reason why
Without your smile
Without your smile

Like a song nobody wants to sing
Like a guitar with a broken string
Like a family, too broken for a gathering
So low without your smile

Like a body with no heart and soul
Like a fairy-tale that never has been told
Like a birthday card no one wants to unfold
So in vain without your smile

Repeat Chorus

© 1998 by Hank Blöchinger
Working Blues

Woke up early morning, the sun was shining in my eyes
Turned around my head and had some black thoughts passing by
What a glorious future with a job you hate to do
The clock was tryin’ to kill my mind, so I killed it with a shoe
And I fell to sleep again

Woke up little later by a terrific telephone bell
An ironic voice said, “Man, how are you?” I said, “Well,
Mr. Wealthy, there’s a nice and comfortable place
Where I’d rather stay than under numbers with one face”
I guess that’s what I said

Chorus:
Free mind, good times
The tree of life’s got several branches to climb
Another way, another link
Sometimes the sweetest fruits are nearer than you think

Repeat Chorus four times
 
© 1990 by Hank Blöchinger
You Stand Your Ground
For my Heart Sis Angel

No one can help you
You’re all alone
In the spiral of your thoughts now
Where life’s almost gone

And the Gods stopped to smile
Or are they laughing you down?
You’re scratching your shoulder
You stand your ground

Born as a victim
Too low to be cared
With a heart filled with feelings
And no one to share

Ignored as a human
You still can be found
Down in no blue sky
Where you stand your ground

And I sit and wonder
If we could be friends
We can’t be strangers
‘cause I understand

No one can help me
But you can show me around
In this garden of sadness
Where you stand your ground

No one can help you
But I can show you around
In this garden of sadness
Where I stand my ground
 
© 2019 by Hank Blöchinger
You’re Not Alone

I got nothing to comfort you
Just to say I feel the way you do
We all seem to be yearning for a home
A place where sky is all that’s blue
With two toothbrushes and a table for two
You’re not alone being alone

Big city neon lights or a deserted place
Loneliness follows every trace
To make a partner out of a rolling stone
It stares at you while you’re staring back
Beating in your heart, hanging around your neck
Hey, you’re not alone being alone

Chorus:
Wakening up in an empty bed
Coffee for breakfast and a cigarette
That’s the way it goes when your dreams have gone
It’s a pity, so you pity yourself
And it helps a bit creating your own hell
Where you’re the only one being alone

Christmas trees or anniversaries
Are funny happenings for families
Ain’t it funny to be happy when those days are gone
Things that do not mean a thing to us
A king is born but the faith seems lost
No, we’re not alone being alone

Repeat Chorus

I still got nothing to comfort you
Just to say I feel the way you do
We all seem to be yearning for a home
Where we talk of love in present tense
Where the daily awakening makes sense
No, you’re not alone being alone
Hey, you’re not alone being alone

© 1998 by Hank Blöchinger
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